Ein Fahrradfahrer wurde ohne Licht erwischt und bei der Kontrolle stellte sich heraus, dass er stark betrunken war.
Sassnitz: Fahrradfahrer ohne Licht, Trunkenheitsfahrt aufgeflogen

Sassnitz (ost)
Am Mittwoch, den 19.02.2025, gegen 21:00 Uhr bemerkten Polizeibeamte in der Mukraner Straße in Sassnitz einen Fahrradfahrer, der ohne vorderes Licht fuhr. Es handelte sich um einen 43-jährigen deutschen Radfahrer, der kontrolliert wurde.
Der 43-jährige Mann schien Schwierigkeiten zu haben, aufrecht zu stehen. Seine Sprache war undeutlich. Er gab an, ein Feierabendbier getrunken zu haben.
Ein freiwilliger Atemalkoholtest ergab einen Wert von 1,77 Promille. Anschließend wurde eine Blutprobe entnommen. Der 43-Jährige durfte nicht weiterfahren. Er erklärte, dass er nun sein Fahrrad nach Hause schieben wolle.
Gegen 22:20 Uhr fiel der Polizei in der Dorfstraße erneut ein Fahrradfahrer ohne Licht auf. Es stellte sich heraus, dass es sich um den 43-jährigen Mann handelte, der kurz zuvor von der polizeilichen Maßnahme entlassen worden war.
Der Mann versuchte einer Verkehrskontrolle zu entkommen. Bei der folgenden Nahbereichssuche wurde der 43-Jährige gefunden. Der freiwillige Atemalkoholtest ergab diesmal einen Wert von 1,84 Promille. Es wurde eine zweite Blutprobe entnommen. Dem Radfahrer wurde erneut die Weiterfahrt untersagt und sein Fahrrad zur Gefahrenabwehr sichergestellt.
Ermittlungen wegen des Verdachts der Trunkenheit im Verkehr wurden eingeleitet.
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Mecklenburg-Vorpommern für 2022/2023
Die Drogenraten in Mecklenburg-Vorpommern zwischen 2022 und 2023 zeigen einen Rückgang in den aufgezeichneten Fällen. Im Jahr 2022 wurden 8223 Fälle erfasst, während es im Jahr 2023 nur noch 7972 waren. Die Anzahl der gelösten Fälle ging ebenfalls zurück, von 7758 im Jahr 2022 auf 7575 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen sank von 6598 auf 6573, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 5556 auf 5585 stieg und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 1042 auf 988 fiel. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 713 auf 875. Im Vergleich dazu wurden in Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die meisten Drogenfälle in Deutschland registriert, insgesamt 73917.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 8.223 | 7.972 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 7.758 | 7.575 |
| Anzahl der Verdächtigen | 6.598 | 6.573 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 5.556 | 5.585 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 1.042 | 988 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 713 | 875 |
Quelle: Bundeskriminalamt








