Zwei Kinder leicht verletzt. Polizei warnt vor Handy-Nutzung während der Fahrt. Sachschaden von 200 Euro entstanden.
Sassnitz (LK V-R): Verkehrsunfall mit drei Fahrrädern

Sassnitz (LK V-R) (ost)
Am Dienstag (15. September 2026) ereignete sich gegen 17:30 Uhr ein Verkehrsunfall mit drei Fahrrädern im Bereich der B96, Stralsunder Straße in Sassnitz.
Nach bisherigen Informationen fuhr ein 13-jähriger Junge auf seinem Fahrrad auf dem dortigen Radweg. Es wird berichtet, dass er sein Handy benutzte und dadurch sein Fahrrad nach links lenkte.
Ein 54-jähriger Radfahrer und seine ebenfalls 13-jährige Tochter näherten sich von hinten. Die beiden planten, den Jungen zu überholen. Während des Überholvorgangs soll der 13-Jährige plötzlich sein Fahrrad gerissen haben, was zu einer Kollision mit dem Fahrrad des Mädchens führte.
Beide 13-Jährige stürzten und erlitten leichte Verletzungen. Das Mädchen wurde zur ambulanten Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Der 54-Jährige blieb nach bisherigen Informationen unverletzt.
Der entstandene Sachschaden an den beteiligten Fahrrädern beläuft sich insgesamt auf etwa 200 Euro.
Die Polizei betont in diesem Zusammenhang, dass die Nutzung eines Handys während der Fahrt mit dem Fahrrad nicht nur gefährlich ist, sondern auch eine Ordnungswidrigkeit darstellt. Wer durch das Handy abgelenkt ist, kann seine Umgebung und andere Verkehrsteilnehmer nicht angemessen wahrnehmen und reagiert entsprechend langsamer auf mögliche Gefahren.
Deshalb gilt: Aufmerksamkeit im Verkehr, Hände am Lenker und volle Konzentration auf das Verkehrsgeschehen. Das Handy sollte während der Fahrt in der Tasche bleiben.
Alle beteiligten Personen sind deutsche Staatsbürger.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Mecklenburg-Vorpommern für 2023
Die Verkehrsunfallstatistik für Mecklenburg-Vorpommern im Jahr 2023 zeigt insgesamt 55.641 Unfälle. Davon endeten 4.880 Unfälle mit Personenschaden, was 8,77% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 1.228 Fälle aus, was 2,21% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 334 Fällen registriert, was 0,6% aller Unfälle entspricht. Die restlichen Sachschadensunfälle belaufen sich auf 49.199 Fälle, was 88,42% aller Unfälle ausmacht. In Ortslagen innerorts ereigneten sich 3.500 Unfälle (6,29%), außerorts (ohne Autobahnen) 2.320 Unfälle (4,17%) und auf Autobahnen 437 Unfälle (0,79%). 57 Menschen verloren ihr Leben, 1.105 wurden schwer verletzt und 5.095 erlitten leichte Verletzungen.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 55.641 |
| Unfälle mit Personenschaden | 4.880 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 1.228 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 334 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 49.199 |
| Ortslage – innerorts | 3.500 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 2.320 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 437 |
| Getötete | 57 |
| Schwerverletzte | 1.105 |
| Leichtverletzte | 5.095 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








