Ein Polizeibeamter und ein 17-jähriger Motorradfahrer wurden bei einem Verkehrsunfall in Sassnitz schwer verletzt. Die Ermittlungen zur Unfallursache und Fahrweise des Jugendlichen dauern an.
Sassnitz: Verkehrsunfall mit schwerverletztem Polizeibeamten

Sassnitz (ost)
Am Freitagabend (14. August 2026) ereignete sich gegen 21:30 Uhr im Bereich des Hafengeländes in Sassnitz ein schwerer Verkehrsunfall, bei dem ein Polizist und ein 17-jähriger Motorradfahrer schwer verletzt wurden.
Laut ersten Informationen war eine Streifenwagenbesatzung des Polizeireviers Sassnitz im Hafenbereich, um Verkehrskontrollen durchzuführen. Aus der Ferne näherten sich zwei Motorräder, die angeblich deutlich hörbar und ohne eingeschaltete Beleuchtung unterwegs waren. Es wird vermutet, dass es sich bei den Fahrzeugen um nicht für den Straßenverkehr zugelassene Cross-Motorräder handelte.
Ein Polizist trat daraufhin auf die Straße und gab Anhaltezeichen. Es schien den Einsatzkräften, dass die Motorradfahrer der Kontrolle entkommen wollten. Die Motorräder beschleunigten weiter. Ein Motorrad mit einem unbekannten Fahrer konnte fliehen. Es kam dann zur Kollision zwischen dem anderen Motorrad und dem auf der Straße stehenden Polizisten. Der 17-jährige deutsche Fahrer stürzte. Sowohl der 29-jährige Polizist als auch der 17-Jährige erlitten schwere Verletzungen und wurden zur stationären Behandlung ins Krankenhaus gebracht, wobei der Polizist per Rettungshubschrauber transportiert wurde. Es besteht derzeit keine Lebensgefahr für beide.
Die Untersuchungen zum genauen Unfallhergang und insbesondere zur Fahrweise des 17-Jährigen dauern an. Es wird vermutet, dass das Motorrad nicht zugelassen war und der Fahrer keine gültige Fahrerlaubnis besaß.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Mecklenburg-Vorpommern für 2023
Die Verkehrsunfallstatistik für Mecklenburg-Vorpommern im Jahr 2023 zeigt insgesamt 55.641 Unfälle. Davon waren 4.880 Unfälle mit Personenschaden, was 8,77% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 1.228 Fälle aus, was 2,21% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel waren mit 334 Fällen oder 0,6% vertreten. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 49.199, was 88,42% ausmacht. Innerorts gab es 3.500 Unfälle (6,29%), außerorts (ohne Autobahnen) 2.320 Unfälle (4,17%) und auf Autobahnen 437 Unfälle (0,79%). Insgesamt gab es 57 Getötete, 1.105 Schwerverletzte und 5.095 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 55.641 |
| Unfälle mit Personenschaden | 4.880 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 1.228 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 334 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 49.199 |
| Ortslage – innerorts | 3.500 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 2.320 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 437 |
| Getötete | 57 |
| Schwerverletzte | 1.105 |
| Leichtverletzte | 5.095 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








