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Sassnitz: Verkehrsunfall zwischen Paketlieferfahrzeug und DGzRS-Boot

Ein Paketlieferwagen kollidierte mit einem Seenotrettungskreuzer in Sassnitz. Der Fahrer wurde leicht verletzt, der Schaden beträgt ca. 7.000 Euro.

Foto: Depositphotos

Sassnitz (ost)

Heute, am 29.04.2026, erhielt die Wasserschutzpolizei Sassnitz gegen 13:15 Uhr die Meldung über einen ungewöhnlichen Verkehrsunfall.

Ein Lieferwagen eines Paketdienstes war unkontrolliert auf das Deck eines festgemachten Seenotrettungskreuzers der DGzRS (Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger) gefahren. Bei der Untersuchung vor Ort stellte sich heraus, dass der Fahrer des Lieferwagens in der Nähe der Kaikante im Stadthafen Sassnitz gestoppt hatte, um eine Lieferung zu machen. Während sich der Fahrer noch im Laderaum des Lieferwagens befand, setzte sich das Fahrzeug unkontrolliert in Bewegung und rollte mit der Vorderachse über die Kaikante auf das Deck des DGzRS-Seenotrettungskreuzers „Harro Koebke“. Dabei wurde die Reling des Kreuzers stark beschädigt. Der 36-jährige Fahrer (deutsch) wurde leicht verletzt. Die Wasserschutzpolizei Sassnitz übernahm die Unfallaufnahme. Ein Atemalkoholtest beim Fahrer war negativ. Ein Abschleppunternehmen konnte den beschädigten Lieferwagen von der Kaikante entfernen. Gegen den Fahrer des Lieferwagens wurde ebenfalls eine Ordnungswidrigkeitenanzeige von den Polizeibeamten der WSPI Sassnitz erstellt. Der Gesamtsachschaden wird derzeit auf etwa 7.000 Euro geschätzt.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Mecklenburg-Vorpommern für 2023

Die Verkehrsunfallstatistik für Mecklenburg-Vorpommern im Jahr 2023 zeigt insgesamt 55.641 Unfälle. Davon endeten 4.880 Unfälle mit Personenschaden, was 8,77% aller Unfälle entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 1.228 Unfälle aus, was 2,21% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 334 Fällen registriert, was 0,6% aller Unfälle ausmacht. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 49.199, was 88,42% aller Unfälle entspricht. Innerorts gab es 3.500 Unfälle (6,29%), außerorts (ohne Autobahnen) 2.320 Unfälle (4,17%) und auf Autobahnen 437 Unfälle (0,79%). Insgesamt gab es 57 Getötete, 1.105 Schwerverletzte und 5.095 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 55.641
Unfälle mit Personenschaden 4.880
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 1.228
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 334
Übrige Sachschadensunfälle 49.199
Ortslage – innerorts 3.500
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 2.320
Ortslage – auf Autobahnen 437
Getötete 57
Schwerverletzte 1.105
Leichtverletzte 5.095

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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