Polizeibeamten gelang es, die Täter auf der BAB20 festzustellen und Diebesgut zu sichern. Die Kriminalpolizei ermittelt wegen besonders schweren Diebstahls.
Satow: Autobahnpolizei stoppt zwei polnische Einbrecher bei Diebestour im Landkreis Rostock

Bad Doberan/ Hohen Luckow (ost)
Letzte Nacht konnten Polizeibeamte der Polizeiinspektion Güstrow zwei polnische Einbrecher nach einem Diebstahl im Landkreis Rostock identifizieren und Diebesgut sicherstellen.
Vorher erhielt das Polizeihauptrevier Bad Doberan Informationen über einen Einbruch in einen landwirtschaftlichen Betrieb in Hohen Luckow (Gemeinde Satow). Gegen 22.30 Uhr bemerkten Mitarbeiter des Betriebs, dass erneut in ein Werkstattgebäude auf dem Gelände eingebrochen wurde, nachdem sich die Täter gewaltsam Zugang verschafft hatten. Nachdem am vorherigen Abend Werkzeuge gestohlen wurden, erbeuteten die Täter dieses Mal mehrere Kraftstoffkanister und einen abgetrennten Auspuff eines Güllestreuers. Dank der genauen Beschreibung des Fluchtfahrzeugs konnten die sofort eingesetzten Kräfte des Autobahnpolizeireviers Dummerstorf es auf der BAB20 in Richtung Stettin finden und auf dem Parkplatz Speckmoor kontrollieren. Dabei wurden zwei polnische Männer (25,28) von den Polizisten festgenommen, die tatsächlich gestohlenes Gut in ihrem Fahrzeug transportierten. Sowohl die gestohlenen Kanister als auch der besagte Auspuff und weitere Werkzeuge des Betriebs in Hohen Luckow konnten identifiziert und sichergestellt werden.
Bei der Durchsuchung des Fahrzeugs wurden auch drei Hochdruckreiniger der Marke Kärcher gefunden, die bisher keinem Besitzer zugeordnet werden konnten. Die Kriminalpolizei in Bad Doberan ermittelt nun wegen des besonders schweren Falls des Diebstahls.
Hinweise zu möglichen weiteren Diebstählen, bei denen die genannten Hochdruckreiniger gestohlen wurden, nimmt die Polizei in Bad Doberan unter der Rufnummer 038203 560, die Internetwache unter www.polizei.mvnet.de oder jede andere Polizeidienststelle entgegen.
Quelle: Presseportal
Einbruchstatistiken in Mecklenburg-Vorpommern für 2022/2023
Im Zeitraum zwischen 2022 und 2023 stiegen die Einbruchsraten in Mecklenburg-Vorpommern an. Im Jahr 2022 wurden 805 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 890 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle ging jedoch von 218 auf 213 zurück. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 216 auf 231, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 190 auf 193 und die der weiblichen Verdächtigen von 26 auf 38 anstieg. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen erhöhte sich ebenfalls von 30 auf 42. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Einbruchsfällen in Deutschland mit 27061 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 805 | 890 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 218 | 213 |
| Anzahl der Verdächtigen | 216 | 231 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 190 | 193 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 26 | 38 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 30 | 42 |
Quelle: Bundeskriminalamt








