Die Polizei konnte vier Tatverdächtige nach Einbruch in Einfamilienhaus und versuchte Einbrüche in Mehrfamilienhäuser stoppen. Jugendliche im Alter von 15 bis 18 Jahren wurden festgenommen.
Schelfstadt: Einbrüche in Schwerin gestellt

Schwerin (ost)
Die Polizei konnte am vergangenen Wochenende vier Verdächtige für den Einbruch in ein Einfamilienhaus und mehrere versuchte Einbrüche in Mehrfamilienhäuser und Kellerräume festnehmen. Die Vorfälle ereigneten sich in der Nacht zum 29.03.2025 in der Schweriner Schelfstadt.
Die Jugendlichen, die zwischen 15 und 18 Jahren alt sind, betraten zunächst das Einfamilienhaus einer Familie, die zum Zeitpunkt des Verbrechens im oberen Stockwerk schlief. Als die Bewohner des Hauses durch den Lärm im Erdgeschoss aufwachten, flohen die Einbrecher mit gestohlenen Gegenständen – einem Portemonnaie, mehreren Schlüsselbunden und einer Flasche Sekt. Die 53-jährige Bewohnerin alarmierte die Polizei und konnte auch Beschreibungen der Personen abgeben, darunter eine Person, die Skater trug.
Anschließend versuchte das Quartett offenbar in vier Mehrfamilienhäuser einzudringen, um dort in die Keller einzubrechen, was jedoch fehlschlug. Die Einbrüche oder Einbruchsversuche dienten als Fluchtweg für die mutmaßlichen Täter, die schließlich im Zuge der Fahndung gefasst wurden. Die Beschreibungen der Personen stimmten mit den Angaben der Betroffenen des Wohnungseinbruchs überein, zudem war eine der Jugendlichen mit Skatern unterwegs.
Die Verdächtigen sind zwei junge Männer aus Deutschland bzw. Rumänien im Alter von 18 Jahren. Die beiden verdächtigen Mädchen (15) stammen aus Deutschland bzw. Spanien. Die Ermittlungen gegen die Jugendlichen sind noch im Gange. Es wird auch geprüft, ob ihnen weitere Straftaten zugeordnet werden können.
Quelle: Presseportal
Einbruchstatistiken in Mecklenburg-Vorpommern für 2022/2023
Die Einbruchsraten in Mecklenburg-Vorpommern stiegen zwischen 2022 und 2023 leicht an. Im Jahr 2022 wurden 805 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 890 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle ging jedoch von 218 auf 213 zurück. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 216 auf 231, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 190 auf 193 und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 26 auf 38 anstieg. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg ebenfalls von 30 auf 42. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Einbrüchen in Deutschland mit 27061 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 805 | 890 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 218 | 213 |
| Anzahl der Verdächtigen | 216 | 231 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 190 | 193 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 26 | 38 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 30 | 42 |
Quelle: Bundeskriminalamt








