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Schlägerei in Rostocker Innenstadt

Eine körperliche Auseinandersetzung zwischen zwei Personen in einem Einkaufszentrum eskalierte, eine Begleiterin griff ein und verletzte alle Beteiligten mit einem Reizstoffsprühgerät.

Foto: Depositphotos

Rostock (ost)

Am Donnerstag, dem 19.03.2026, ereignete sich gegen 16:00 Uhr in einem Einkaufszentrum in der Innenstadt von Rostock eine körperliche Auseinandersetzung zwischen zwei Personen.

Nach bisherigen Informationen gerieten ein 27-jähriger und ein 29-jähriger Mann aus bisher ungeklärten Gründen zunächst in einen mündlichen Streit, der dann eskalierte und in eine gegenseitige körperliche Auseinandersetzung überging. Währenddessen setzte eine 22-jährige Begleiterin des 27-Jährigen ein Reizstoffsprühgerät gegen die beiden Männer ein.

Aufgrund des Reizstoffeinsatzes erlitten sowohl die beiden Kontrahenten als auch eine unbeteiligte Person Augenreizungen.

Die Polizei, die unter anderem durch Zeugen informiert wurde, schickte sofort mehrere Streifenwagen zur Kröpeliner Straße. Den eingesetzten Polizeibeamten gelang es, die Beteiligten zu trennen und die Situation schnell unter Kontrolle zu bringen.

Es wurden Strafanzeigen, unter anderem wegen des Verdachts der einfachen und der schweren Körperverletzung, erstattet. Bei der Überprüfung des 29-jährigen Beteiligten wurde außerdem ein offener Haftbefehl festgestellt.

Die drei verletzten Personen wurden vor Ort ärztlich behandelt.

Die weiteren Untersuchungen dauern an und werden vom zuständigen Kriminalkommissariat Rostock durchgeführt. Alle genannten Personen sind tunesische Staatsangehörige.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Mecklenburg-Vorpommern für 2022/2023

Die Mordraten in Mecklenburg-Vorpommern zwischen 2022 und 2023 sind rückläufig. Im Jahr 2022 wurden 39 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 nur noch 23 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle entspricht jeweils der Anzahl der registrierten Fälle. Die Anzahl der Verdächtigen ist ebenfalls gesunken, von 34 Verdächtigen im Jahr 2022 auf 26 Verdächtige im Jahr 2023. In Mecklenburg-Vorpommern waren 2023 23 männliche und 3 weibliche Verdächtige sowie 5 nicht-deutsche Verdächtige. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die meisten Mordfälle in Deutschland mit 470 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 39 23
Anzahl der aufgeklärten Fälle 36 23
Anzahl der Verdächtigen 34 26
Anzahl der männlichen Verdächtigen 30 23
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 4 3
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 6 5

Quelle: Bundeskriminalamt

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