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Schlemmin: Radfahrer bewusstlos aufgefunden – Zeugen gesucht

Ein 38-jähriger Mann wurde bewusstlos neben seinem Fahrrad entdeckt. Die Polizei sucht Zeugen für möglichen Verkehrsunfall.

Foto: Depositphotos

Schlemmin (V-R) (ost)

In den frühen Morgenstunden des vergangenen Samstags (22. August 2026) wurde die Polizei über einen bewusstlos aufgefundenen Radfahrer auf einer Kreisstraße in der Nähe von Schlemmin informiert.

Um etwa 04:15 Uhr entdeckte eine Kurierdienstfahrerin den 38-jährigen deutschen Mann neben seinem Fahrrad liegend. Zu diesem Zeitpunkt war der Mann nicht bei Bewusstsein. Da nur geringe äußerliche Verletzungen sichtbar waren, wurde sofort ein Rettungswagen gerufen. Aufgrund seines Zustands wurde er dann mit einem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus gebracht, wo vermutlich schwerwiegendere innere Verletzungen festgestellt wurden.

Nach bisherigem Wissen war der 38-jährige Mann aus der Gegend mit einem schwarzen “Bulls” Rennrad unterwegs. Das Fahrrad hatte eingeschaltete Lichter. Die Polizei vermutet derzeit einen möglichen Verkehrsunfall. Die genauen Umstände des Vorfalls sind jedoch noch unklar. Es ist insbesondere nicht bekannt, wann und wie der Radfahrer gestürzt ist.

Deshalb bittet die Polizei Zeugen, die am frühen Morgen des 22. August 2026 auf der Kreisstraße zwischen Schlemmin und Trinwillershagen unterwegs waren und möglicherweise den Radfahrer oder andere Verkehrsteilnehmer gesehen haben, sich zu melden. Besonders interessant sind Informationen zum möglichen Unfall sowie Angaben dazu, wann und wo der 38-jährige Mann mit seinem Rennrad unterwegs war.

Personen, die Hinweise geben können, werden gebeten, sich beim Polizeirevier Ribnitz-Damgarten unter der Telefonnummer 03821/8750 oder über die Onlinewache der Polizei unter www.polizei.mvnet.de zu melden.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Mecklenburg-Vorpommern für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Mecklenburg-Vorpommern insgesamt 55.641 Verkehrsunfälle. Davon waren 4.880 Unfälle mit Personenschaden, was 8,77% aller Unfälle entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 1.228 Fälle aus, was 2,21% aller Unfälle entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 334 Fällen registriert, was 0,6% aller Unfälle ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 49.199 Fälle, was 88,42% aller Unfälle entspricht. Innerorts ereigneten sich 3.500 Unfälle (6,29%), außerorts (ohne Autobahnen) 2.320 Unfälle (4,17%) und auf Autobahnen 437 Unfälle (0,79%). Insgesamt kamen bei den Unfällen 57 Menschen ums Leben, 1.105 wurden schwer verletzt und 5.095 leicht verletzt.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 55.641
Unfälle mit Personenschaden 4.880
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 1.228
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 334
Übrige Sachschadensunfälle 49.199
Ortslage – innerorts 3.500
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 2.320
Ortslage – auf Autobahnen 437
Getötete 57
Schwerverletzte 1.105
Leichtverletzte 5.095

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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