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Schleswig-Holstein: Abschlusszeugnisse für Geoinformationstechnologie-Absolventen

Im historischen Wichernsaal in Schwerin wurden 39 Absolventinnen und Absolventen der Berufe Vermessungstechniker/in und Geomatiker/in offiziell verabschiedet, darunter vier aus Schleswig-Holstein.

Foto: unsplash

Schwerin (ost)

Bei einer feierlichen Zeremonie zur Zeugnisausgabe am heutigen Samstag, dem 15. August, wurden die Absolventen der Ausbildungsberufe Vermessungstechniker/in und Geomatiker/in aus Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein im historischen Wichernsaal in Schwerin offiziell verabschiedet. Vertreter des Innenministeriums, des Landesamtes für innere Verwaltung (LAiV), des Landesamtes für Vermessung und Geoinformation Schleswig-Holstein sowie der entsprechenden Berufsverbände lobten die Leistungen der jungen Fachkräfte und entließen sie feierlich in die Arbeitswelt.

Insgesamt erhielten 39 Absolventen ihre Abschlusszeugnisse. Darunter waren 24 Vermessungstechniker und 15 Geomatiker, von denen vier aus Schleswig-Holstein kamen.

Länderübergreifende Zusammenarbeit gewährleistet Ausbildungsqualität

Um die Ressourcen für den hochspezialisierten Ausbildungsberuf des Geomatikers zu bündeln, arbeiten Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein eng zusammen. Zur Abnahme der Abschlussprüfung wurde ein gemeinsamer Prüfungsausschuss der zuständigen Stellen beider Bundesländer unter der Leitung des LAiV eingerichtet. Die Auszubildenden aus dem Nachbarland absolvierten zudem seit dem letzten Jahr ihren Berufsschulunterricht gemeinsam mit ihren Mitstreitern aus Mecklenburg-Vorpommern in Schwerin.

Geodaten als Grundlage der digitalen Welt

Während der Veranstaltung wurde mehrfach betont, dass Geodaten und Geoinformationen unverzichtbare Entscheidungshilfen sind – sowohl im Alltag als auch für Wirtschaft und Verwaltung. Nur mit präzisen Geodaten sind beispielsweise eine zuverlässige Navigation, sicheres Bauen, eine funktionierende Infrastruktur sowie ein effektiver Katastrophenschutz möglich.

Die beiden Berufe der Geoinformationstechnologie bilden gemeinsam ein starkes Fundament unserer digitalen Welt. Sie werden im ersten Ausbildungsjahr gemeinsam unterrichtet, ab dem zweiten Ausbildungsjahr erfolgt die gezielte Spezialisierung:

Um dem Fachkräftemangel im Geoinformations- und Vermessungswesen aktiv entgegenzuwirken, setzt man auf eine verstärkte Imagekampagne zur Gewinnung von Nachwuchs. Mit Erfolg: Die Initiative trägt maßgeblich dazu bei, dass sich die Zahl der Absolventen auf einem stabilen und erfreulich hohen Niveau eingependelt hat.

Quelle: Presseportal

nf24