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Schleswig-Holstein: Verkehrskontrolle auf BAB 20

Polizei Güstrow zieht ernüchterndes Fazit nach Großkontrolle mit Überschreitungen der Höchstgeschwindigkeit und Fahruntüchtigkeit.

Foto: Depositphotos

Rostock (ost)

Am 04.11.2024 führte die Polizeiinspektion Güstrow eine umfangreiche Kontrolle auf der BAB 20 im Bereich des Parkplatzes Quellental durch. Diese Überprüfung wurde im Rahmen der länderübergreifenden Kooperation auch mit Polizeikräften aus Schleswig-Holstein durchgeführt. Insgesamt waren 38 Beamte im Einsatz. Der Zweck der Kontrolle war die Überprüfung der Einhaltung der örtlich festgelegten Geschwindigkeitsbegrenzung, der Fahrtüchtigkeit der Fahrer aufgrund möglichen Alkohol-, Drogen- und Medikamentenkonsums sowie die Kontrolle des gewerblichen Güter- und Personenverkehrs.

Während der achtstündigen Kontrolle wurden etwa 3150 Fahrzeuge hinsichtlich der Geschwindigkeit überprüft, von denen 388 die erlaubte Höchstgeschwindigkeit überschritten haben, teilweise sogar erheblich. 18 Fahrer haben die Geschwindigkeitsbegrenzung um mindestens 26 km/h überschritten, was zu teilweise mehrmonatigen Fahrverboten führen könnte. Darüber hinaus stellten die Beamten fest, dass acht Fahrer unter dem Einfluss von berauschenden Substanzen standen. Zudem wurde gegen einen 18-jährigen Deutschen ein Ermittlungsverfahren wegen des Besitzes eines Einhandmessers eingeleitet.

Im Rahmen der Kontrollen des gewerblichen Güter- und Personenverkehrs wurden insgesamt 16 Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Mecklenburg-Vorpommern für 2023

Die Verkehrsunfallstatistik für Mecklenburg-Vorpommern im Jahr 2023 zeigt insgesamt 55.641 Unfälle. Davon hatten 4.880 Unfälle Personenschäden, was 8,77% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 1.228 Fälle aus, was 2,21% entspricht. Unfälle, bei denen berauschende Mittel im Spiel waren, gab es 334, was 0,6% ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle belaufen sich auf 49.199, was 88,42% entspricht. Innerorts ereigneten sich 3.500 Unfälle (6,29%), außerorts (ohne Autobahnen) 2.320 Unfälle (4,17%) und auf Autobahnen 437 Unfälle (0,79%). Insgesamt gab es 57 Todesopfer, 1.105 Schwerverletzte und 5.095 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 55.641
Unfälle mit Personenschaden 4.880
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 1.228
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 334
Übrige Sachschadensunfälle 49.199
Ortslage – innerorts 3.500
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 2.320
Ortslage – auf Autobahnen 437
Getötete 57
Schwerverletzte 1.105
Leichtverletzte 5.095

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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