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Schockanruf-Betrug im Landkreis Rostock

Am gestrigen Tag wurden drei Schockanrufe gemeldet. Eine Frau wurde um 15.000EUR betrogen, während zwei weitere Fälle rechtzeitig erkannt wurden.

Foto: Depositphotos

Landkreis Rostock/Tessin (ost)

Gestern erhielt die Polizei Informationen über drei sogenannte Schockanrufe im Landkreis Rostock. In zwei Fällen konnten die angerufenen Personen den Betrug rechtzeitig erkennen und abbrechen.

Einundachtzigjährige Frau aus Tessin erkannte jedoch die betrügerischen Absichten zu spät und übergab den Tätern Bargeld und Schmuck im Wert von 15.000EUR. Ein vermeintlicher Anwalt informierte die Frau in einem Telefonat, dass ihre Tochter in einen Verkehrsunfall verwickelt war und sich nun im Krankenhaus befand. Gegen Zahlung einer Kaution könnte die Tochter entlassen werden. Die Übergabe der Wertsachen und Bargeld erfolgte kurz darauf an der Haustür, wo bereits eine unbekannte Dame wartete und die vermeintliche Kaution entgegennahm. Danach flüchtete die Unbekannte. Erst als die Seniorin am Abend ihre Tochter anrief, bemerkte sie den Betrug.

Die Polizei verzeichnet regelmäßig Betrugsfälle, bei denen die Täter meist ältere Menschen telefonisch kontaktieren. Die Vorgehensweisen variieren dabei. In diesen Fällen wurde ein Verkehrsunfall vorgetäuscht, bei dem ein Familienmitglied beteiligt war oder diesen verursacht haben könnte. Die Angehörigen sollen sich nun im Gefängnis befinden und nur durch eine Kaution freigelassen werden können.

Die Polizei warnt: Der Schockanruf ist eine der häufigsten Betrugsmaschen. Die Betrüger nutzen die Emotionalität ihrer potenziellen Opfer gezielt aus.

Unser Tipp an Sie:

Hinweise für Verwandte und Bekannte:

Sprechen Sie besonders mit älteren Menschen regelmäßig über die verschiedenen Betrugsmaschen.

Weitere Hinweise und Tipps zu diesem Thema finden Sie unter: https://www.polizei-beratung.de/themen-und-tipps/betrug/

Quelle: Presseportal

nf24