Ein LKW und PKW kollidieren in Schönbeck, Fahrer eingeschlafen und positiv auf Drogen getestet, Sachschaden 14.000EUR, Verkehrseinschränkungen bis 10:00 Uhr.
Schönbeck: Verkehrsunfall unter Betäubungsmitteln

Neubrandenburg (ost)
Am 09.08.2024 ereignete sich gegen 07:45 Uhr auf der Ortsdurchfahrt von Schönbeck zwischen Friedland und Woldegk ein Verkehrsunfall, bei dem ein Lastwagen und ein PKW beteiligt waren.
Die Polizisten vor Ort stellten fest, dass der 33-jährige polnische Fahrer des Lastwagens offenbar eingeschlafen war und in den Gegenverkehr geriet. Dort kollidierte er mit einem entgegenkommenden Toyota PKW, bei dem der 53-jährige deutsche Fahrer leicht verletzt wurde.
Ein Drogenvortest ergab, dass der Unfallverursacher möglicherweise aufgrund von Müdigkeit positiv reagierte. Eine Blutprobe wurde angeordnet. Er wird wegen gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr, fahrlässiger Körperverletzung und Verstoß gegen das Betäubungsmittelgesetz zur Rechenschaft gezogen werden.
Beide Fahrzeuge waren nach dem Unfall nicht mehr fahrbereit, der entstandene Sachschaden wird auf etwa 14.000EUR geschätzt. Bis ungefähr 10:00 Uhr kam es zu Verkehrsbehinderungen an der Unfallstelle.
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Mecklenburg-Vorpommern für 2021/2022
Die Drogenraten in Mecklenburg-Vorpommern zwischen 2021 und 2022 zeigen einen Rückgang. Im Jahr 2021 wurden 8728 Fälle erfasst, wovon 8304 gelöst wurden. Es gab insgesamt 6776 Verdächtige, darunter 5675 Männer, 1101 Frauen und 647 nicht-deutsche Verdächtige. Im Jahr 2022 sank die Anzahl der aufgezeichneten Fälle auf 8223, von denen 7758 gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen verringerte sich auf 6598, wobei 5556 Männer, 1042 Frauen und 713 nicht-deutsche Verdächtige verzeichnet wurden. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2022 die höchste Anzahl an Drogenfällen in Deutschland mit 70510 Fällen.
| 2021 | 2022 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 8.728 | 8.223 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 8.304 | 7.758 |
| Anzahl der Verdächtigen | 6.776 | 6.598 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 5.675 | 5.556 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 1.101 | 1.042 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 647 | 713 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Mecklenburg-Vorpommern für 2022
Die Verkehrsunfallstatistik für Mecklenburg-Vorpommern im Jahr 2022 zeigt insgesamt 53.500 Unfälle. Davon endeten 4.913 Unfälle mit Personenschaden, was 9,18% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 2,3% (1.233 Unfälle) aus, während Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel nur 0,54% (288 Unfälle) ausmachten. Die meisten Unfälle, nämlich 87,97% (47.066 Unfälle), waren Übrige Sachschadensunfälle. Innerorts ereigneten sich 58,28% (31.178 Unfälle) der Unfälle, außerorts (ohne Autobahnen) 36,9% (19.742 Unfälle) und auf Autobahnen 4,82% (2.580 Unfälle). Insgesamt gab es 83 Getötete, 1.266 Schwerverletzte und 4.983 Leichtverletzte.
| 2022 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 53.500 |
| Unfälle mit Personenschaden | 4.913 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 1.233 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 288 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 47.066 |
| Ortslage – innerorts | 31.178 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 19.742 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 2.580 |
| Getötete | 83 |
| Schwerverletzte | 1.266 |
| Leichtverletzte | 4.983 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








