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Schönberg (LK NWM): Telefonbetrüger täuschen schwere Erkrankungen vor

Polizei warnt vor aktuellen Schockanrufen. Betrüger setzen auf emotionalen Druck, um Opfer zu Geldzahlungen zu bewegen.

Foto: unsplash

Schönberg (LK NWM) (ost)

Am vergangenen Donnerstag, dem 27. November, wurden der Polizei Grevesmühlen zwei Fälle von versuchtem Telefonbetrug gemeldet. In beiden Fällen entstand kein finanzieller Schaden.

Um 16:00 Uhr erhielt eine 83-jährige Frau aus Schönberg einen Anruf von einem vermeintlichen Professor einer Universitätsklinik. Er sagte, dass ihr Sohn schwer krank sei und dringend ein spezielles Medikament im Wert von 120.000 Euro benötige. Der Betrüger bot an, das Geld zu überweisen oder persönlich abzuholen. Die ältere Dame beendete das Gespräch sofort und informierte ihre Familie. Der vermeintliche Notfall stellte sich als erfunden heraus.

Auch am Donnerstag wurde eine 85-jährige Frau aus Boltenhagen von einem angeblichen Enkel angerufen. Er behauptete, dringend 70.000 Euro für ein angebliches Medikament zu benötigen. Als die Frau angab, nicht über das Geld zu verfügen, beendete der falsche Enkel das Gespräch von selbst.

Die Polizei warnt eindringlich:

Betrüger setzen bei diesen sogenannten Schockanrufen gezielt auf emotionalen Druck. Durch vorgetäuschte Notlagen naher Angehöriger versuchen sie, ihre Opfer zu überstürzten Geldzahlungen zu bewegen.

Deshalb empfiehlt die Polizei:

Seien Sie bei Geldforderungen am Telefon stets skeptisch.

Geben Sie niemals persönliche oder finanzielle Informationen preis.

Beenden Sie im Zweifelsfall sofort das Gespräch – das ist keine Unhöflichkeit, sondern schützt Sie und gibt Ihnen Zeit zum Nachdenken.

Kontaktieren Sie dann selbst Ihre Angehörigen oder eine Vertrauensperson.

Informieren Sie die Polizei – entweder Ihre örtliche Dienststelle oder im Notfall über den Notruf 110.

Quelle: Presseportal

nf24