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Schwaan: 400 Minuten Zugverspätungen durch Jugendliche im Gleisbereich

Jugendliche verursachen Streckensperrung und Zugverspätungen von 389 Minuten, Bundespolizei warnt vor extremen Gefahren auf Bahnanlagen.

Foto: unsplash

Rostock, Schwaan (ost)

Am Abend des 16. Juli 2024 gegen 19:30 Uhr führten junge Leute dazu, dass die Bahnstrecke 6446 Rostock – Schwaan gesperrt wurde.

Die Einsatzleitstelle Berlin informierte die Bundespolizeiinspektion Rostock darüber, dass sich mehrere Personen im Gleisbereich bei Bahnkilometer 17,0 (Schwaan – Huckstorf) aufhalten sollen. Die DB AG veranlasste sofort eine Sperrung der Strecke. Die eingesetzte Streife der Bundespolizei traf vor Ort zwei Jugendliche im Alter von 15 und 17 Jahren im Gleisbereich an und brachte sie aus der Gefahrenzone. Nach Feststellung ihrer Personalien und einer eindringlichen Belehrung konnten die 15- und 17-Jährigen ihren Erziehungsberechtigten übergeben werden. Aufgrund der 38-minütigen Streckensperrung kam es bei 12 Zügen zu Verspätungen von insgesamt 389 Minuten, bei zwei Teilausfällen und einer Umleitung. In diesem Kontext weist die Bundespolizeiinspektion Rostock erneut ausdrücklich auf die extremen Gefahren hin, die beim Aufenthalt an und auf den Bahnanlagen, wie Gleisen und Bahnsteigen, bestehen. Die Züge fahren mit hoher Geschwindigkeit, sind sehr leise und können daher erst spät erkannt werden. Außerdem entsteht von den vorbeifahrenden Zügen eine enorme Sogwirkung, die zu schwerwiegenden Unfällen führen kann. Die Bundespolizei führt regelmäßig Präventionsveranstaltungen an Schulen und öffentlichen Einrichtungen durch, um Eltern, Schüler und Lehrer für die Gefahren zu sensibilisieren. Bahnanlagen sind keine Spielplätze!

Quelle: Presseportal

nf24