Beamten ziehen flüchtigen Raser mit gestohlenen Kennzeichen aus dem Verkehr. Fahrer ohne Führerschein unter Drogeneinfluss festgenommen.
Schwaan: Verfolgungsfahrt mit mehr als 160 km/h – Polizei stoppt rücksichtslosen Raser

Güstrow (ost)
Polizeibeamten gelang es in der Nacht zum 29.02.2024, einen flüchtigen und rücksichtslosen Raser von der Autobahn zu stoppen.
Um 02:17 Uhr fiel den Beamten auf der B103 zwischen Güstrow und Laage ein Auto auf, dessen Kennzeichen gestohlen waren und nicht zum Fahrzeug passten. Trotz Blaulicht und Anhaltesignal ignorierte der Fahrer des Autos die Anweisungen und floh stattdessen.
Es folgte eine Verfolgungsjagd bis nach Schwaan, bei der der Verdächtige sogar innerorts mit über 160 km/h unterwegs war. Die Flucht endete in einer Sackgasse in Schwaan, wo die Polizeikräfte den 39-jährigen Fahrer und seinen 36-jährigen Beifahrer vorläufig festnahmen.
Den Erkenntnissen zufolge standen die beiden Deutschen unter dem Einfluss von Amphetaminen. Der Fahrer aus Güstrow hatte zudem keine gültige Fahrerlaubnis. Es wurde eine Blutprobe entnommen.
Insgesamt waren sieben Streifenwagen an dem Einsatz beteiligt. Zum Glück wurde trotz der hohen Geschwindigkeiten und der rücksichtslosen Fahrweise niemand verletzt.
Gegen den Fahrer wurden mehrere Ermittlungsverfahren eingeleitet, unter anderem wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis, Kennzeichenmissbrauchs, Gefährdung des Straßenverkehrs und Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz.
Die Kriminalpolizei Güstrow führt die weiteren Ermittlungen durch.
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Florian Müller
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Redaktioneller Hinweis: Dieser Artikel basiert auf aktuellen Blaulichtmeldungen des Presseportals und wurde automatisch erstellt.
Statistiken zur Drogenkriminalität in Mecklenburg-Vorpommern für 2021/2022
Die Drogenraten in Mecklenburg-Vorpommern zwischen 2021 und 2022 sind rückläufig. Im Jahr 2021 wurden 8728 Fälle erfasst, wovon 8304 gelöst wurden. Es gab insgesamt 6776 Verdächtige, darunter 5675 Männer und 1101 Frauen. 647 Verdächtige waren nicht deutscher Herkunft. Im Jahr 2022 wurden 8223 Fälle registriert, wovon 7758 gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen sank auf 6598, wobei 5556 Männer und 1042 Frauen betroffen waren. 713 Verdächtige waren nicht deutscher Herkunft. Im Vergleich dazu wurden in Nordrhein-Westfalen im Jahr 2022 die meisten Drogenfälle in Deutschland registriert, insgesamt 70510.
| 2021 | 2022 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 8.728 | 8.223 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 8.304 | 7.758 |
| Anzahl der Verdächtigen | 6.776 | 6.598 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 5.675 | 5.556 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 1.101 | 1.042 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 647 | 713 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Mecklenburg-Vorpommern für 2022
Die Verkehrsunfallstatistik für Mecklenburg-Vorpommern im Jahr 2022 zeigt insgesamt 53.500 Unfälle. Davon endeten 4.913 Unfälle mit Personenschaden, was 9,18% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 1.233 Fälle aus, was 2,3% ausmacht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 288 Fällen registriert, was 0,54% entspricht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 47.066 Fälle, was 87,97% ausmacht. Innerorts ereigneten sich 31.178 Unfälle (58,28%), außerorts (ohne Autobahnen) 19.742 Unfälle (36,9%) und auf Autobahnen 2.580 Unfälle (4,82%). Bei den Verkehrsunfällen gab es 83 Todesopfer, 1.266 Schwerverletzte und 4.983 Leichtverletzte.
| 2022 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 53.500 |
| Unfälle mit Personenschaden | 4.913 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 1.233 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 288 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 47.066 |
| Ortslage – innerorts | 31.178 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 19.742 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 2.580 |
| Getötete | 83 |
| Schwerverletzte | 1.266 |
| Leichtverletzte | 4.983 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








