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Schwedt/Oder: Verkehrsunfall auf der A11 bei Penkun

Drei Personen leicht verletzt, Lkw-Fahrer flüchtet von Unfallstelle. Polizei ermittelt gegen beide Fahrer.

Foto: Depositphotos

Penkun (ost)

Am 24.04.2025 um etwa 07:00 Uhr wurde der Polizei ein Verkehrsunfall auf der A11 zwischen Schmölln und Penkun gemeldet, bei dem drei Personen leichte Verletzungen erlitten.

Nach den ersten Informationen der Polizei versuchte der 28-jährige Fahrer aus Polen eines mit neun polnischen Staatsangehörigen besetzten Mercedes Kleintransporters auf der A11 in Richtung Polen zunächst einen ebenfalls in Polen zugelassenen Lastwagen zu überholen. Der 28-jährige Fahrer brach den Überholvorgang jedoch ab, da sich ein von hinten herannahendes Auto auf dem linken Fahrstreifen befand. Beim Einscheren auf den rechten Fahrstreifen kollidierte der Kleintransporter dann mit dem Heck des Lastwagens. Beide Fahrzeuge stoppten daraufhin, der Lastwagenfahrer überprüfte den Schaden und den Zustand aller Insassen des Kleintransporters und entfernte sich dann von der Unfallstelle.

Bei der Unfallaufnahme durch die Polizei stellte sich heraus, dass drei der neun polnischen Insassen des Kleintransporters leichte Verletzungen erlitten. Zwei Personen, darunter ein 7-jähriges Kind, wurden vorsorglich vom Rettungsdienst ins Krankenhaus nach Schwedt gebracht.

Die Polizei ermittelt nun gegen den Lastwagenfahrer (Fahrzeughalter bekannt), da er sich als Geschädigter unerlaubt vom Unfallort entfernt hat. Gegen ihn wurde ein Ermittlungsverfahren eingeleitet. Gegen den 28-jährigen Fahrer des Kleintransporters wird wegen fahrlässiger Körperverletzung ermittelt.

Der Kleintransporter erlitt einen Schaden von ca. 15.000 Euro, das Fahrzeug war nicht mehr fahrbereit und musste von der Unfallstelle abgeschleppt werden.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Mecklenburg-Vorpommern für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Mecklenburg-Vorpommern insgesamt 55.641 Verkehrsunfälle. Davon waren 4.880 Unfälle mit Personenschaden, was 8,77% aller Unfälle entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 1.228 Fälle aus, was 2,21% aller Unfälle entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 334 Fällen registriert, was 0,6% aller Unfälle ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 49.199 Fälle, was 88,42% aller Unfälle entspricht. In Ortslagen innerorts ereigneten sich 3.500 Unfälle (6,29%), außerorts (ohne Autobahnen) waren es 2.320 Unfälle (4,17%) und auf Autobahnen wurden 437 Unfälle (0,79%) verzeichnet. Insgesamt gab es 57 Getötete, 1.105 Schwerverletzte und 5.095 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 55.641
Unfälle mit Personenschaden 4.880
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 1.228
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 334
Übrige Sachschadensunfälle 49.199
Ortslage – innerorts 3.500
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 2.320
Ortslage – auf Autobahnen 437
Getötete 57
Schwerverletzte 1.105
Leichtverletzte 5.095

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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