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Schwennenz: Zwei Schleusungen am Vatertag

Bundespolizei stoppt zwei Schleusungen von afghanischen Staatsangehörigen in Deutschland, die über die Belarus-Route eingereist sind. Einige Personen waren vermutlich minderjährig und hatten keine gültigen Aufenthaltsdokumente.

Foto: unsplash

Pasewalk (ost)

Am heutigen Vormittag wurden von Bundespolizisten vier afghanische Männer im Alter von 21 bis 40 Jahren nach einem Bürgerhinweis in der Nähe von Schwennenz festgestellt. Sie waren zuvor illegal nach Deutschland eingereist. Alle Männer besaßen gültige afghanische Reisepässe. In diesen waren gültige russische Visa oder ein seit dem 30.12.23 abgelaufenes kasachisches Visum enthalten. Es konnten keine Dokumente zur Legitimierung des Aufenthalts vorgelegt werden. Während der ersten Befragung gaben die Männer an, über die Route durch Belarus nach Deutschland gekommen zu sein. Alle stellten einen Schutzantrag. Nach Abschluss aller polizeilichen Maßnahmen und Ausstellung einer Anlaufbescheinigung für die Erstaufnahmeeinrichtung in Stern-Buchholz wurden die Männer aus der Haft entlassen.

Am gestrigen Abend, gegen 20:25 Uhr, wurden vier afghanische Staatsbürger zwischen Schwennenz und Grambow gestoppt und überprüft. Kurze Zeit später konnten Bundespolizisten vier weitere afghanische Staatsangehörige in einem Waldstück in der Nähe des ersten Feststellungsortes lokalisieren. Einige der Personen hatten afghanische Reisepässe mit russischen Visa dabei. Es konnten keine Aufenthaltsdokumente vorgelegt werden. In einer ersten Befragung wurde angegeben, dass die Reiseroute über Afghanistan, Weißrussland, Polen und Deutschland führte. Da drei der Personen vermutlich minderjährig sind, wurde das Jugendamt des LK VG informiert. Die Ermittlungen dauern an.

Kontakt:

Bundespolizeiinspektion Pasewalk mit Gemeinsamer deutsch-polnischer
Dienststelle Pomellen
Igor Weber
Telefon: 03 83 54 – 34 97 4 – 100
Mobil: 0172-511 0961
E-Mail: igor.weber@polizei.bund.de
www.bundespolizei.de
Twitter: @bpol_kueste

Die Bundespolizeidirektion Bad Bramstedt nimmt als Bundesbehörde ihre
Aufgaben in Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern sowie in Nord-
und Ostsee und anlassbezogen darüber hinaus wahr.


Dazu sind ihr als operative Dienststellen die
Bundespolizeiinspektionen in Flensburg, Kiel, Rostock, Stralsund und
Pasewalk sowie die Bundespolizeiinspektion Kriminalitätsbekämpfung
Rostock und eine Mobile Kontroll- und Überwachungseinheit
unterstellt. Mit den Bundespolizeiinspektionen See in Neustadt in
Holstein, Warnemünde und Cuxhaven verfügt sie als einzige
Bundespolizeidirektion über eine maritime Einsatzkomponente
„Bundespolizei See“, um die Seegrenze in der Nord- und Ostsee
(Schengen-Außengrenze) zu überwachen.


Die Bundespolizeidirektion Bad Bramstedt beschäftigt insgesamt ca.
2600 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, darunter Polizeibeamte,
Verwaltungsbeamte und Tarifbeschäftigte.
Auf Grundlage des Bundespolizeigesetzes und anderer Gesetze nimmt sie
umfangreiche und vielfältige Aufgaben wahr.

Dazu gehören insbesondere:

der grenzpolizeiliche Schutz des Bundesgebietes,
– die bahnpolizeilichen Aufgaben
– die grenzpolizeilichen, schifffahrtspolizeilichen und
umweltpolizeilichen Aufgaben in Nord- und Ostsee.


Weitere Informationen zur Bundespolizei und zur
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www.bundespolizei.de.

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Redaktioneller Hinweis: Dieser Artikel basiert auf aktuellen Blaulichtmeldungen des Presseportals und wurde automatisch erstellt.

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