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Schwere Körperverletzung in Rostock-Lichtenhagen

Ein 34-jähriger Mann griff eine bulgarische Frau an, verletzte sie mit einem Messer und wurde vorläufig festgenommen.

Foto: Depositphotos

Rostock (ost)

Am 15.12.2025 ereignete sich gegen 18:15 Uhr in der Flensburger Straße im Stadtteil Lichtenhagen in Rostock ein Polizeieinsatz nach einem Angriff auf eine 30-jährige bulgarische Frau.

Nach bisherigen Informationen kam es in einer Wohnung zuerst zu Auseinandersetzungen zwischen der 30-jährigen Frau und einem 34-jährigen Mann.

Während des Streits soll der Mann die Frau zunächst geschlagen und dann mit einem Messer an der Hand verletzt haben. Nach dem Angriff floh der Mann aus der Wohnung.

Mehrere Polizeieinsatzkräfte der Polizeiinspektion Rostock eilten zur Einsatzstelle. Der 34-jährige polnische Staatsbürger wurde kurz darauf in der Nähe angetroffen und vorläufig festgenommen. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von 2,09 Promille. Der Kriminaldauerdienst wurde ebenfalls aktiviert. Bei der Suche in den umliegenden Bereichen mit einem Metalldetektor konnte das mutmaßliche Tatmesser gefunden und sichergestellt werden.

Die 30-jährige Frau erlitt schwere Verletzungen und wurde zur weiteren medizinischen Behandlung in ein Krankenhaus gebracht.

Gegen den 34-jährigen Tatverdächtigen wird wegen des Verdachts der schweren Körperverletzung ermittelt. Er soll heute einem Haftrichter vorgeführt werden. Die Untersuchungen dauern an.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Mecklenburg-Vorpommern für 2022/2023

Die Mordraten in Mecklenburg-Vorpommern zwischen 2022 und 2023 sind rückläufig. Im Jahr 2022 wurden 39 Fälle von Mord registriert, wobei 36 Fälle gelöst wurden. Im Jahr 2023 sank die Zahl auf 23 Fälle, wobei alle Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen ging ebenfalls von 34 im Jahr 2022 auf 26 im Jahr 2023 zurück. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Mordfällen in Deutschland, nämlich 470 Fälle.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 39 23
Anzahl der aufgeklärten Fälle 36 23
Anzahl der Verdächtigen 34 26
Anzahl der männlichen Verdächtigen 30 23
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 4 3
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 6 5

Quelle: Bundeskriminalamt

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