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Schwerer Unfall auf B109 bei Greifswald

Zwei Personen nach Kollision schwer verletzt, hoher Sachschaden entstanden.

Foto: Depositphotos

Greifswald (ost)

Am 05.12.2024 um etwa 06:20 Uhr gab es einen Verkehrsunfall zwischen zwei Autos auf der B109 zwischen Greifswald und Heilgeisthof, bei dem zwei Personen schwer verletzt wurden.

Ersten Informationen zufolge fuhr ein 24-jähriger Mann mit seinem Toyota von Greifswald in Richtung Heilgeisthof auf der B109. Aus unbekannten Gründen kam der 24-Jährige von der Fahrbahn ab, prallte gegen die Leitplanke und schleuderte dann zurück auf die Straße, wo er in den Gegenverkehr geriet. Dort kollidierte der Toyota des 24-Jährigen mit einem Seat, der von einer 58-jährigen Frau aus Heilgeisthof gesteuert wurde. Beide wurden schwer verletzt und ins Universitätsklinikum Greifswald gebracht.

Beide Autos waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Der Gesamtschaden beläuft sich auf etwa 31.000 Euro.

Die B109 zwischen Greifswald und Heilgeisthof war für ungefähr zweieinhalb Stunden voll gesperrt, während die Unfallaufnahme, Rettungsmaßnahmen und Bergung der Fahrzeuge stattfanden.

Während der Verkehrsmaßnahmen überholte ein unbeteiligter männlicher Fahrer einen umleitenden Polizisten und beleidigte ihn, scheinbar unzufrieden mit der Umleitung. Gegen den Fahrer des Firmenfahrzeugs (bekanntes Kennzeichen) wurde ein Strafverfahren wegen Beleidigung eingeleitet, die Kriminalpolizei ermittelt.

Beide Unfallbeteiligten sind deutsche Staatsangehörige.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Mecklenburg-Vorpommern für 2023

Die Verkehrsunfallstatistik für Mecklenburg-Vorpommern im Jahr 2023 zeigt insgesamt 55.641 Unfälle. Davon endeten 4.880 Unfälle mit Personenschaden, was 8,77% aller Unfälle entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 1.228 Unfälle aus, was 2,21% entspricht. Es gab 334 Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel, was 0,6% aller Unfälle ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 49.199, was 88,42% entspricht. Innerorts gab es 3.500 Unfälle (6,29%), außerorts (ohne Autobahnen) 2.320 Unfälle (4,17%) und auf Autobahnen 437 Unfälle (0,79%). Insgesamt gab es 57 Getötete, 1.105 Schwerverletzte und 5.095 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 55.641
Unfälle mit Personenschaden 4.880
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 1.228
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 334
Übrige Sachschadensunfälle 49.199
Ortslage – innerorts 3.500
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 2.320
Ortslage – auf Autobahnen 437
Getötete 57
Schwerverletzte 1.105
Leichtverletzte 5.095

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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