Mobiles Menü schließen
Startseite Schlagzeilen

Schwerer Verkehrsunfall auf der L231 zwischen Matgendorf und Groß Wüstenfelde

Ein 54-jähriger Fahrer verursachte allein einen Unfall, als er kurz am Steuer einschlief. Schwere Verletzungen und hoher Sachschaden.

Foto: Depositphotos

Matgendorf/Groß Wüstenfelde (Landkreis Rostock) (ost)

Etwa um 01:25 Uhr ereignete sich ein schwerer Verkehrsunfall auf der L231 zwischen Matgendorf und Groß Wüstenfelde, bei dem nur ein PKW beteiligt war. Der Fahrer, der in der Nähe wohnte, wurde im Fahrzeug eingeklemmt und musste von den Einsatzkräften der alarmierten Freiwilligen Feuerwehr aus Groß Wüstenfelde mit schwerem Gerät aus dem Wrack befreit werden.

Den aktuellen Erkenntnissen der eingeleiteten Verkehrsunfallermittlungen zufolge war der 54-jährige Fahrer auf der L231 von Matgendorf in Richtung Groß Wüstenfelde unterwegs, als er eigenen Angaben zufolge kurzzeitig am Steuer eingeschlafen sei. Offenbar geriet das Fahrzeug in einer Linkskurve nach rechts von der Fahrbahn ab und prallte gegen einen Verkehrsleitpfosten und einen Straßenbaum.

Der Fahrer erlitt laut dem Notarzt schwere Verletzungen. Über das genaue Verletzungsbild liegen derzeit keine Informationen vor. Zur weiteren medizinischen Behandlung wurde er ins Universitätsklinikum Rostock gebracht. Der PKW erlitt Totalschaden, der vorläufig auf mindestens 50.000 Euro geschätzt wird.

Während der Unfallaufnahme und Bergung des Unfallfahrzeugs musste die L231 im Bereich der Unfallstelle vollständig gesperrt werden. Die weiteren Ermittlungen wegen des Verdachts der Gefährdung des Straßenverkehrs obliegen nun der Kriminalpolizei.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Mecklenburg-Vorpommern für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Mecklenburg-Vorpommern insgesamt 55.641 Verkehrsunfälle. Davon waren 4.880 Unfälle mit Personenschaden, was 8,77% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 1.228 Fälle aus, was 2,21% entspricht. 334 Unfälle wurden unter dem Einfluss berauschender Mittel verursacht, was 0,6% aller Unfälle sind. Die restlichen 49.199 Unfälle waren Sachschadensunfälle, was 88,42% entspricht. Innerorts gab es 3.500 Unfälle (6,29%), außerorts (ohne Autobahnen) 2.320 Unfälle (4,17%) und auf Autobahnen 437 Unfälle (0,79%). Insgesamt gab es 57 Getötete, 1.105 Schwerverletzte und 5.095 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 55.641
Unfälle mit Personenschaden 4.880
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 1.228
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 334
Übrige Sachschadensunfälle 49.199
Ortslage – innerorts 3.500
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 2.320
Ortslage – auf Autobahnen 437
Getötete 57
Schwerverletzte 1.105
Leichtverletzte 5.095

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

Karte für diesen Artikel

nf24