Mobiles Menü schließen
Startseite Schlagzeilen

Schwerin: 25-Jähriger in Untersuchungshaft

Verdacht des gewerbsmäßigen Handeltreibens mit Betäubungsmitteln und Cannabis. Ein tunesischer Staatsangehöriger wurde festgenommen, nachdem er zweimal mit Drogen erwischt wurde.

Foto: Depositphotos

Schwerin (ost)

Ein 25-jähriger tunesischer Staatsbürger wurde gestern auf Antrag der Staatsanwaltschaft Schwerin vom Amtsgericht Schwerin inhaftiert. Ihm wird vorgeworfen, innerhalb weniger Tage zweimal mit Betäubungsmitteln und Cannabis erwischt worden zu sein. Die bei den Kontrollen festgestellte Aufteilung sowie die Menge und Vielfalt der Substanzen lassen darauf schließen, dass er gewerbsmäßig gehandelt hat.

Der Verdächtige wurde zunächst am Montag, dem 01.12.2025, in einem Bekleidungsgeschäft eines Einkaufszentrums in Schwerin erwischt. Dort soll er versucht haben, Kleidungsstücke im Wert von etwa 340 Euro zu stehlen. Bei der polizeilichen Durchsuchung fanden die Beamten verschiedene Betäubungsmittel und Cannabis bei ihm.

Am Mittwochabend, dem 03.12.2025, wurde der Mann erneut in der Wismarschen Straße auf Höhe des Klöresgangs von der Polizei kontrolliert. Die Beamten waren dort im Rahmen verstärkter Präsenzmaßnahmen rund um den Marienplatz im Einsatz. Bei der Kontrolle wurden erneut Betäubungsmittel und Cannabis in szenetypischer Verpackung gefunden. Der 25-Jährige wurde daraufhin vorläufig festgenommen und befindet sich nun in Untersuchungshaft.

Die Ermittlungen der Kriminalpolizei dauern an.

Quelle: Presseportal

Statistiken zur Drogenkriminalität in Mecklenburg-Vorpommern für 2022/2023

Die Drogenraten in Mecklenburg-Vorpommern zwischen 2022 und 2023 sind rückläufig. Im Jahr 2022 wurden 8223 Fälle registriert, wovon 7758 gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen betrug 6598, darunter 5556 Männer, 1042 Frauen und 713 Nicht-Deutsche. Im Jahr 2023 sank die Anzahl der aufgezeichneten Fälle auf 7972, wobei 7575 Fälle gelöst wurden und 6573 Verdächtige identifiziert wurden, darunter 5585 Männer, 988 Frauen und 875 Nicht-Deutsche. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Drogenfällen in Deutschland mit 73917 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 8.223 7.972
Anzahl der aufgeklärten Fälle 7.758 7.575
Anzahl der Verdächtigen 6.598 6.573
Anzahl der männlichen Verdächtigen 5.556 5.585
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 1.042 988
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 713 875

Quelle: Bundeskriminalamt

Karte für diesen Artikel

nf24