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Schwerin: 43-Jähriger nach Raub auf dem Marienplatz verletzt

Ein 43-jähriger Schweriner wurde auf dem Marienplatz bedroht und beraubt. Polizei stellte zwei Tatverdächtige vor Ort.

Foto: Depositphotos

Schwerin (ost)

Am Freitagabend wurde angeblich ein 43-jähriger Schweriner auf dem Marienplatz zuerst bedroht und dann ausgeraubt. Die Polizei konnte zwei Verdächtige am Tatort festnehmen.

Der Vorfall ereignete sich am 06.09.2024 gegen 23:40 Uhr. Der 43-jährige Schweriner wurde angeblich zuerst bedroht und dann von einem 16-Jährigen und anderen Personen angegriffen, wobei dem Opfer Wertgegenstände gestohlen wurden. Anschließend griff eine 14-jährige Jugendliche den stark betrunkenen 43-Jährigen erneut an. Der Geschädigte erlitt Verletzungen, die eine medizinische Behandlung im Krankenhaus erforderlich machten.

Der 16-jährige Verdächtige wurde am Freitagabend vorläufig festgenommen, ist jedoch mittlerweile wieder auf freiem Fuß. Die polizeilichen Ermittlungen zu dem Vorfall und den anderen bisher unbekannten Tätern dauern an.

Die genannten Personen sind deutsche Staatsbürger.

Quelle: Presseportal

Raubstatistiken in Mecklenburg-Vorpommern für 2021/2022

Die Raubüberfallraten in Mecklenburg-Vorpommern stiegen zwischen 2021 und 2022 leicht an. Im Jahr 2021 wurden 451 Fälle registriert, wovon 324 aufgeklärt wurden. Es gab insgesamt 416 Verdächtige, darunter 389 Männer und 27 Frauen, sowie 94 nicht-deutsche Verdächtige. Im Jahr 2022 stieg die Anzahl der registrierten Fälle auf 540, wobei 380 Fälle aufgeklärt wurden. Es gab insgesamt 475 Verdächtige, darunter 436 Männer und 39 Frauen, sowie 113 nicht-deutsche Verdächtige. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2022 die höchste Anzahl an Raubüberfällen in Deutschland mit 11270 Fällen.

2021 2022
Anzahl erfasste Fälle 451 540
Anzahl der aufgeklärten Fälle 324 380
Anzahl der Verdächtigen 416 475
Anzahl der männlichen Verdächtigen 389 436
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 27 39
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 94 113

Quelle: Bundeskriminalamt

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Mecklenburg-Vorpommern für 2021/2022

Die Mordraten in Mecklenburg-Vorpommern stiegen zwischen 2021 und 2022 deutlich an. Im Jahr 2021 wurden 19 Fälle registriert, wobei alle Fälle gelöst wurden. Es gab insgesamt 21 Verdächtige, darunter 18 Männer, 3 Frauen und 5 Nicht-Deutsche. Im Jahr 2022 stieg die Anzahl der registrierten Fälle auf 39, wobei 36 Fälle gelöst wurden. Es gab insgesamt 34 Verdächtige, darunter 30 Männer, 4 Frauen und 6 Nicht-Deutsche. Im Vergleich dazu verzeichnete Bayern im Jahr 2022 die meisten Mordfälle in Deutschland mit 403 Fällen.

2021 2022
Anzahl erfasste Fälle 19 39
Anzahl der aufgeklärten Fälle 19 36
Anzahl der Verdächtigen 21 34
Anzahl der männlichen Verdächtigen 18 30
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 3 4
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 5 6

Quelle: Bundeskriminalamt

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