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Schwerin: 70-jähriger leistet Widerstand

Am Mittwochabend entdeckte die Polizei eine Trunkenheitsfahrt in Schwerin. Der deutsche Fahrer zeigte alkoholbedingte Ausfallerscheinungen und widersetzte sich den Beamten.

Foto: unsplash

Schwerin (ost)

Am Mittwochabend wurde eine Trunkenheitsfahrt in Schwerin dank eines Hinweises eines Zeugen von der Polizei aufgedeckt. Der 70-jährige deutsche Fahrer widersetzte sich später den Polizeibeamten erheblich.

Die Kontrolle des Mannes fand gegen 21:20 Uhr in der Güstrower Straße durch die Polizei statt. Bereits bei der Kontrolle bemerkten die Beamten starken Alkoholgeruch im Fahrzeug. Außerdem zeigte der Fahrer typische Anzeichen von Alkoholeinfluss.

Nachdem ihm der Vorwurf vorgehalten wurde, reagierte der 70-Jährige zunächst aggressiv verbal. Anschließend widersetzte er sich den Maßnahmen der Polizei und verweigerte einen Atemalkoholtest. Um eine Blutprobe zu entnehmen, sollte er zum Polizeihauptrevier gebracht werden. Dabei leistete der Beschuldigte erheblichen Widerstand, sperrte sich aktiv gegen die Maßnahmen und trat einer 31-jährigen Polizistin ins Gesicht. Sie erlitt Schmerzen, war aber weiterhin einsatzfähig.

Auch während der folgenden Blutentnahme durch einen Arzt setzte der Mann seinen physischen Widerstand fort.

Im Zuge der weiteren Untersuchungen stellte sich heraus, dass der 70-Jährige keine gültige Fahrerlaubnis besitzt. Außerdem war das von ihm gefahrene Fahrzeug nicht ordnungsgemäß zugelassen.

Gegen den Mann wurden mehrere Strafverfahren eingeleitet, darunter wegen des Verdachts der Trunkenheit am Steuer, Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte, Bedrohung, Beleidigung sowie Fahrens ohne Fahrerlaubnis und Verstoßes gegen das Pflichtversicherungsgesetz.

Quelle: Presseportal

Statistiken zur Drogenkriminalität in Mecklenburg-Vorpommern für 2022/2023

Die Drogenraten in Mecklenburg-Vorpommern zwischen 2022 und 2023 zeigen einen leichten Rückgang. Im Jahr 2022 wurden 8223 Fälle registriert, wovon 7758 gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen belief sich auf 6598, wobei 5556 männliche und 1042 weibliche Verdächtige waren. 713 Verdächtige waren nicht-deutscher Herkunft. Im Jahr 2023 wurden 7972 Fälle gemeldet, von denen 7575 gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen sank auf 6573, wobei 5585 männliche und 988 weibliche Verdächtige waren. 875 Verdächtige waren nicht-deutscher Herkunft. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Drogenfällen in Deutschland mit 73917 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 8.223 7.972
Anzahl der aufgeklärten Fälle 7.758 7.575
Anzahl der Verdächtigen 6.598 6.573
Anzahl der männlichen Verdächtigen 5.556 5.585
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 1.042 988
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 713 875

Quelle: Bundeskriminalamt

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Mecklenburg-Vorpommern für 2023

Die Verkehrsunfallstatistik für Mecklenburg-Vorpommern im Jahr 2023 zeigt insgesamt 55.641 Unfälle. Davon entfallen 4.880 auf Unfälle mit Personenschaden, was 8,77% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machen 1.228 Fälle aus, was 2,21% entspricht. 334 Unfälle, also 0,6%, ereigneten sich unter dem Einfluss berauschender Mittel. Die meisten Unfälle (88,42%) waren übrige Sachschadensunfälle. Bezogen auf die Ortslage gab es 3.500 Unfälle innerorts (6,29%), 2.320 außerorts (4,17%) und 437 auf Autobahnen (0,79%). Insgesamt kamen 57 Menschen bei Verkehrsunfällen ums Leben, 1.105 wurden schwer verletzt und 5.095 leicht verletzt.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 55.641
Unfälle mit Personenschaden 4.880
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 1.228
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 334
Übrige Sachschadensunfälle 49.199
Ortslage – innerorts 3.500
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 2.320
Ortslage – auf Autobahnen 437
Getötete 57
Schwerverletzte 1.105
Leichtverletzte 5.095

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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