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Schwerin: Alkoholisierte Fahrzeugführerin gestoppt

Eine Frau aus Lübeck wurde mit 2,76 Promille in Schwerin gestoppt, nachdem sie mehrere Verkehrsinseln überfuhr und sich der Polizei widersetzte.

Foto: unsplash

Schwerin (ost)

Dank eines aufmerksamen Zeugen konnte die Polizei Schwerin am 16.11.2024 eine stark betrunkene Fahrerin im Bereich der Ludwigsluster Chaussee in Schwerin stoppen.

Um 11:50 Uhr erhielt die Polizei den Hinweis auf das Fahrzeug, das durch seine schlängelnde Fahrweise bereits dem Hinweisgeber aufgefallen sein soll. Die Polizeikräfte konnten das Fahrzeug kurz darauf an der Abbiegung Graf-Yorck-Straße lokalisieren. Obwohl das Anhaltesignal eingeschaltet war, reagierte die 64-jährige deutsche Fahrerin zunächst nicht auf die Anweisungen der Beamten und fuhr stattdessen weiter in Richtung B106. Dabei überfuhr die in Schwerin geborene Frau mehrmals die örtlichen Verkehrsinseln. Als die Beamten das Fahrzeug auf der B106 stoppen und kontrollieren konnten, bestätigte sich der Verdacht. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von 2,76 Promille.

Um das eingeleitete Strafverfahren zu sichern, wurde bei der Frau eine Blutprobe entnommen. Ihr Führerschein wurde eingezogen und der Fahrzeugschlüssel vorübergehend von den Einsatzkräften in Verwahrung genommen, bevor er später an einen Familienangehörigen übergeben wurde.

Die weiteren Ermittlungen liegen in der Zuständigkeit der Kriminalpolizei.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Mecklenburg-Vorpommern für 2023

Die Verkehrsunfallstatistik für Mecklenburg-Vorpommern im Jahr 2023 zeigt insgesamt 55.641 Unfälle. Davon endeten 4.880 Unfälle mit Personenschaden, was 8,77% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 1.228 Fälle aus, was 2,21% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 334 Fällen registriert, was 0,6% entspricht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 49.199 Fälle, was 88,42% ausmacht. Innerorts gab es 3.500 Unfälle (6,29%), außerorts (ohne Autobahnen) 2.320 Unfälle (4,17%) und auf Autobahnen 437 Unfälle (0,79%). Insgesamt gab es 57 Getötete, 1.105 Schwerverletzte und 5.095 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 55.641
Unfälle mit Personenschaden 4.880
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 1.228
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 334
Übrige Sachschadensunfälle 49.199
Ortslage – innerorts 3.500
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 2.320
Ortslage – auf Autobahnen 437
Getötete 57
Schwerverletzte 1.105
Leichtverletzte 5.095

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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