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Schwerin: Alkoholisierter Rudergänger auf Sportboot kontrolliert

Die Wasserschutzpolizei Schwerin kontrollierte ein alkoholisiertes Sportboot auf dem Ziegelinnensee. Der Bootsführer hatte 1,99 Promille, der Rudergänger 0,66 Promille Alkohol im Blut.

Foto: Depositphotos

Schwerin (ost)

Während einer Patrouillenfahrt auf dem Ziegelinnensee wurden am vergangenen Samstagabend gegen 22.00 Uhr von Beamten der Wasserschutzpolizeiinspektion (WSPI) Schwerin ein 7-m-Sportboot kontrolliert. Bei der Überprüfung stellte sich heraus, dass der Kapitän und der Steuermann betrunken waren. Beide Personen wurden einem Atemalkoholtest unterzogen. Der 35-jährige Kapitän wies einen Atemalkoholwert von 1,99 Promille auf und war offensichtlich nicht mehr in der Lage, das Boot selbst zu steuern. Der 60-jährige Steuermann war ebenfalls betrunken (Vortest: 0,66 Promille). Nach der Entnahme einer Blutprobe wurde gegen den Kapitän aus Schwerin eine Strafanzeige wegen Trunkenheit im (Schiffs)Verkehr eingeleitet. Besonders negativ fiel den Beamten auf, dass sich auch ein fünfjähriges Kind an Bord befand. Der Kapitän musste das Sportboot am Kontrollort (Anleger) zurücklassen. Die Weiterfahrt wurde untersagt. Das Kind wurde der Mutter übergeben.

Bitte beachten Sie:

Selbst ein verantwortungsbewusster Kapitän, der das Schiff nicht selbst steuert, darf nicht unter Alkohol- oder Drogeneinfluss stehen. Der Schiffsführer trägt die Verantwortung für das Fahrzeug, seine Teilnahme am Verkehr, die technischen Abläufe sowie die Sicherheit der Besatzung an Bord. Gemäß den geltenden gesetzlichen Bestimmungen ist er als Schiffsführer umfassend verantwortlich. Die Wasserschutzpolizei weist angesichts der bevorstehenden warmen Sommertage erneut und ausdrücklich darauf hin, dass die geltenden maritimen Sicherheitsvorschriften strikt eingehalten werden müssen.

Bootführer und Wassersportler werden insbesondere gebeten:

(z.B. Rettungswesten zu tragen).

Quelle: Presseportal

Statistiken zur Drogenkriminalität in Mecklenburg-Vorpommern für 2022/2023

Die Drogenraten in Mecklenburg-Vorpommern sind zwischen 2022 und 2023 leicht gesunken. Im Jahr 2022 wurden 8223 Fälle von Drogenkriminalität registriert, während es im Jahr 2023 7972 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle ging ebenfalls von 7758 auf 7575 zurück. Die Anzahl der Verdächtigen sank von 6598 auf 6573, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 5556 auf 5585 stieg und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 1042 auf 988 sank. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 713 auf 875. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 mit 73917 die höchste Anzahl von Drogenfällen in Deutschland.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 8.223 7.972
Anzahl der aufgeklärten Fälle 7.758 7.575
Anzahl der Verdächtigen 6.598 6.573
Anzahl der männlichen Verdächtigen 5.556 5.585
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 1.042 988
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 713 875

Quelle: Bundeskriminalamt

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