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Schwerin: Angriff in Parchimer Grünanlage

Zwei Männer schwer verletzt durch Stichwunden, Polizei bittet um Zeugenaussagen.

Foto: Depositphotos

Ludwigslust/ Parchim (ost)

Am Montagnachmittag ereignete sich anscheinend in der Nähe der Ziegendorfer Chaussee in Parchim eine gefährliche Körperverletzung in einer Grünanlage, bei der zwei Männer durch Stichwunden schwer verletzt wurden.

Gemäß den bisherigen Informationen begab sich zunächst ein 46-jähriger Syrer gegen 16:45 Uhr mit Stichverletzungen am Oberschenkel und an einer Hand in einen Supermarkt in der Hans-Beimler-Straße und bat um Hilfe. Aufgrund seiner Verletzungen musste er vor Ort von Rettungskräften behandelt werden. Kurze Zeit später, gegen 17:15 Uhr und in Anwesenheit aller Einsatzkräfte vor Ort, erschien ein zweiter Mann, ein 27-jähriger aus Sierra Leone, ebenfalls mit verschiedenen Stichverletzungen in den Beinregionen am Einsatzort und wurde entsprechend versorgt. Nach der Erstversorgung wurden beide Verletzten in die Helios Klinik nach Schwerin gebracht. Offenbar kam es zuvor in einer Grünanlage zwischen der Ziegendorfer Chaussee und der Hans-Beimler-Straße zu einem Angriff mit einem Messer durch bislang unbekannte Täter. Die Kriminalpolizei in Parchim führt die weiteren Ermittlungen zu den gefährlichen Körperverletzungen und ergreift entsprechende Maßnahmen zur Aufklärung des Vorfalls und zur Identifizierung des Täters. Weitere Informationen können zum aktuellen Stand der Ermittlungen nicht gemacht werden.

Zeugen, die Beobachtungen zur Tatzeit im Bereich des Tatortes gemacht haben oder Hinweise zu den Tatverdächtigen geben können, werden gebeten, sich an die Polizei zu wenden. Hinweise nimmt die Polizei in Parchim unter der Rufnummer 03871 – 6000, die Internetwache unter www.polizei.mvnet.de oder jede andere Polizeidienststelle entgegen.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Mecklenburg-Vorpommern für 2022/2023

Die Mordraten in Mecklenburg-Vorpommern sind von 2022 auf 2023 gesunken. Im Jahr 2022 wurden 39 Fälle registriert, wovon 36 aufgeklärt wurden. Es gab insgesamt 34 Verdächtige, darunter 30 Männer, 4 Frauen und 6 Nicht-Deutsche. Im Jahr 2023 wurden nur noch 23 Fälle von Mord gemeldet, von denen alle aufgeklärt wurden. Es gab insgesamt 26 Verdächtige, darunter 23 Männer, 3 Frauen und 5 Nicht-Deutsche. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Mordfällen in Deutschland mit 470 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 39 23
Anzahl der aufgeklärten Fälle 36 23
Anzahl der Verdächtigen 34 26
Anzahl der männlichen Verdächtigen 30 23
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 4 3
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 6 5

Quelle: Bundeskriminalamt

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