Ein Bootsführer schwamm zur Wasserschutzpolizei nachdem sein Katamaran auf dem Schweriner See gekentert war. Die Rettungskräfte konnten beide Männer unverletzt retten.
Schwerin: Bootsführer schwimmt zur Wasserschutzpolizei

Schwerin (ost)
Ein Schweriner Bootsführer hatte gestern Abend Glück im Unglück, da die Dienststelle der Wasserschutzpolizei nur wenige Meter von seinem Unfallort entfernt war.
Gestern Abend (06.07.2026, 18:35 Uhr) wurde der WSPI Schwerin telefonisch von einer aufmerksamen Bürgerin informiert, dass ein Katamaran in der Nähe der Untiefe „Großer Stein“ gekentert war.
Die Beamten der WSPI Schwerin machten sich sofort mit einem Schlauchboot auf den Weg, um vor Ort erste Rettungsmaßnahmen durchzuführen. Während der Alarmierung bemerkten sie einen Mann am Ufer des Schweriner Sees auf dem Gelände der WSPI Schwerin, der sich als der Bootsführer des gekenterten Katamarans herausstellte.
Der Mann war von seinem Boot zur Dienststelle der Wasserschutzpolizei geschwommen, da die Unfallstelle nur etwa 50 Meter entfernt war. Er berichtete, dass der Katamaran in der Nähe der Untiefe „Rüter Horn“ gekentert war und dass sich noch ein weiteres Besatzungsmitglied am Boot festhielt.
Es folgte ein gemeinsamer Rettungseinsatz mit einem Schlauchboot der Wasserschutzpolizei und der Wasserwacht Schwerin, bei dem der zweite Mann (23 Jahre) unverletzt gerettet werden konnte. Die Rettungskräfte konnten den Katamaran gemeinsam wieder aufrichten.
Beide Skipper trugen Neoprenanzüge. Die WSPI Schwerin nahm eine Sportbootunfallanzeige auf.
Quelle: Presseportal








