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Schwerin: Brand und Einbrüche in Kleingartenanlagen

In Schwerin ereigneten sich ein Brand und mehrere Einbrüche in Kleingartenanlagen. Die Polizei ermittelt und bittet um Zeugenhinweise.

Foto: Unsplash

Schwerin (ost)

In Schwerin wurden am Wochenende zwei Vorfälle in Kleingartenanlagen im Gosewinkler Weg gemeldet.

Am Samstagmorgen gegen 08.30 Uhr geriet in der Kleingartenanlage (KGA) Gosewinkel aus bisher unbekannten Gründen ein Gartenhäuschen in Brand. Ein Zeuge hörte am Morgen einen lauten Knall, gefolgt von dem Feuer. Die Feuerwehr ließ das leerstehende Gartenhaus kontrolliert abbrennen. Der entstandene Schaden wird auf etwa 5.000 Euro geschätzt.

Des Weiteren kam es zu Diebstahl, Hausfriedensbruch und Sachbeschädigung in der benachbarten KGA Am Wiesenhang, ebenfalls im Gosewinkler Weg. Am Abend des 7. Februars meldete sich ein Opfer bei der Polizei. Unbekannte Täter beschädigten insgesamt 17 Eingangstore von Parzellen und betraten diese teilweise unbefugt. Ein Werkzeugschuppen und ein Gartenhaus wurden in einer Parzelle angegriffen und aufgebrochen. Vor Ort wurden Spuren gesichert, die derzeit untersucht werden.

Es wird untersucht, ob es eine Verbindung zwischen den beiden Vorfällen gibt.

Die Polizei vermutet, dass es weitere Opfer geben könnte. Zeugen, die Beobachtungen gemacht haben oder Informationen zu den Tätern haben, werden gebeten, sich bei der Kriminalpolizei Schwerin unter der Telefonnummer 0385 5180 2224, per E-Mail an kk.schwerin@polmv.de oder bei einer anderen Polizeidienststelle zu melden.

Quelle: Presseportal

Einbruchstatistiken in Mecklenburg-Vorpommern für 2022/2023

Die Einbruchsraten in Mecklenburg-Vorpommern stiegen zwischen 2022 und 2023 leicht an. Im Jahr 2022 wurden 805 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 890 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle sank jedoch von 218 im Jahr 2022 auf 213 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 216 im Jahr 2022 auf 231 im Jahr 2023, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen bei 193 und die weiblichen Verdächtigen bei 38 lag. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 30 im Jahr 2022 auf 42 im Jahr 2023. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Einbruchsfällen in Deutschland mit 27.061 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 805 890
Anzahl der aufgeklärten Fälle 218 213
Anzahl der Verdächtigen 216 231
Anzahl der männlichen Verdächtigen 190 193
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 26 38
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 30 42

Quelle: Bundeskriminalamt

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