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Schwerin: Diebstahl endet mit Körperverletzung

Ein 22-jähriger Mann entwendet Bargeld aus einem Transporter und wird Opfer einer körperlichen Auseinandersetzung mit Bauarbeitern, Ermittlungen laufen.

Foto: Depositphotos

Schwerin (ost)

Nachdem ein junger Mann im Alter von 22 Jahren gestern Mittag in der Weststadt von Schwerin angeblich Geld aus einem Lieferwagen gestohlen hatte, wurde er kurz darauf selbst Opfer einer körperlichen Auseinandersetzung.

Laut bisherigen Informationen griff ein 22-jähriger Deutscher in der Johannes-R.-Becher-Straße in einen unverschlossenen Lieferwagen und stahl Bargeld aus einem dort abgelegten Rucksack. Der Diebstahl wurde anscheinend vom 45-jährigen Geschädigten, einem Bauarbeiter, bemerkt. Dieser konfrontierte den Verdächtigen, woraufhin das gestohlene Geld zurückgegeben worden sein soll.

Später kam es zu einer körperlichen Auseinandersetzung. Nach aktuellen Erkenntnissen soll der 45-jährige polnische Bauarbeiter den 22-Jährigen mit einer Schaufel geschlagen haben. Zudem sollen weitere, bisher nicht identifizierte Bauarbeiter den Verdächtigen angegriffen haben, als er versuchte, vom Tatort wegzukommen.

Der 22-Jährige erlitt Verletzungen und musste vor Ort ärztlich behandelt werden.

Die Polizei hat Ermittlungsverfahren wegen des Diebstahlsverdachts gegen den 22-jährigen Deutschen sowie wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung gegen den 45-jährigen polnischen Bauarbeiter und weitere bisher unbekannte Verdächtige eingeleitet.

Die Untersuchungen zum genauen Ablauf des Vorfalls dauern an.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Mecklenburg-Vorpommern für 2022/2023

Die Mordraten in Mecklenburg-Vorpommern zwischen 2022 und 2023 sind rückläufig. Im Jahr 2022 wurden 39 Fälle von Mord registriert, wovon 36 aufgeklärt wurden. Es gab insgesamt 34 Verdächtige, darunter 30 männliche und 4 weibliche Verdächtige. 6 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Jahr 2023 sank die Zahl der Mordfälle auf 23, wobei alle Fälle aufgeklärt wurden. Es gab 26 Verdächtige, davon 23 männliche und 3 weibliche Verdächtige. 5 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Mordfällen in Deutschland mit 470 registrierten Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 39 23
Anzahl der aufgeklärten Fälle 36 23
Anzahl der Verdächtigen 34 26
Anzahl der männlichen Verdächtigen 30 23
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 4 3
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 6 5

Quelle: Bundeskriminalamt

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