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Schwerin: Einbrüche in Einfamilienhäuser in mehreren Orten

Die Polizei sucht Hinweise zu einer Serie von Wohnungseinbrüchen in Westmecklenburg. Täter sind unbekannt, Zeugen werden gebeten, sich zu melden.

Foto: Depositphotos

Schwerin/Pingelshagen/Zarrentin (ost)

In Westmecklenburg haben sich innerhalb kurzer Zeit drei Wohnungseinbrüche an verschiedenen Orten ereignet, die der Polizei gemeldet wurden. Die Täter sind bisher unbekannt.

In Testorf bei Zarrentin wurden am Montagmittag drei noch unbekannte männliche Täter bei einem Einbruch in ein Einfamilienhaus in der Kastanienallee von einem Zeugen beobachtet. Die Einbrecher drangen gegen 12:50 Uhr gewaltsam in das Gebäude ein und durchsuchten mehrere Räume. Danach flüchteten sie wahrscheinlich in einem blauen Golf in Richtung Zarrentin.

In Pingelshagen bei Schwerin kam es gestern auch zu einem weiteren Einbruch in ein Einfamilienhaus. Nach ersten Informationen sollen unbekannte Täter zwischen 07:30 Uhr und 18:30 Uhr gewaltsam in das Haus in der Straße Am Aubach eingedrungen sein. Auch hier wurden mehrere Räume durchsucht.

Zwei Einbrecher wurden am Montagabend auf einer Überwachungskamera festgehalten, als sie in ein Einfamilienhaus in Schwerin eindrangen. Gegen 18:30 Uhr gelangten die Täter unbefugt in das Haus in der Hopfenbruchwiese. Auch in diesem Fall wurden vermutlich Räume gezielt nach Wertgegenständen durchsucht. Die alarmierten Polizisten starteten sofort eine Fahndung, konnten die Täter jedoch nicht mehr schnappen.

Die genaue Höhe des Schadens ist derzeit in allen drei Fällen unbekannt.

Ob die drei Wohnungseinbrüche zusammenhängen, wird derzeit von den laufenden Ermittlungen untersucht. Die Kriminalpolizei sicherte vor Ort Spuren. Zeugen werden gebeten, relevante Informationen der Polizei in Boizenburg (038847 606-0), Gadebusch (03886 722-0) und Schwerin (0385 5180-0) zu melden.

Quelle: Presseportal

Einbruchstatistiken in Mecklenburg-Vorpommern für 2022/2023

Die Einbruchsraten in Mecklenburg-Vorpommern stiegen zwischen 2022 und 2023 leicht an. Im Jahr 2022 wurden 805 Fälle von Einbrüchen registriert, wobei 218 Fälle aufgeklärt wurden. Die Anzahl der Verdächtigen belief sich auf 216, darunter 190 Männer und 26 Frauen. 30 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Jahr 2023 stieg die Anzahl der Einbrüche auf 890 Fälle, wobei jedoch nur 213 Fälle aufgeklärt wurden. Die Anzahl der Verdächtigen erhöhte sich auf 231, darunter 193 Männer und 38 Frauen. 42 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Vergleich dazu wurden in Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 insgesamt 27.061 Einbrüche verzeichnet, was die Region mit den meisten registrierten Einbruchsfällen in Deutschland war.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 805 890
Anzahl der aufgeklärten Fälle 218 213
Anzahl der Verdächtigen 216 231
Anzahl der männlichen Verdächtigen 190 193
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 26 38
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 30 42

Quelle: Bundeskriminalamt

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