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Schwerin: Erste Hilfe nach Körperverletzung

Zeugen helfen verletztem Mann nach Angriff, Polizei ermittelt gegen Tatverdächtigen

Foto: Depositphotos

Schwerin (ost)

Am Dienstagnachmittag haben mutige Zeugen einem verletzten Mann Erste Hilfe geleistet, nachdem es zuvor zu einem physischen Streit gekommen war. Gegen 16:10 Uhr wurden die Passanten in der Wismarschen Straße, Höhe Martinstraße, durch laute Stimmen auf den Vorfall aufmerksam.

Nach bisherigen Erkenntnissen beobachteten sie, wie ein 22-jähriger Mann von einem anderen körperlich attackiert wurde. Der Verdächtige hörte schließlich auf sein Opfer und flüchtete vorerst vom Tatort.

Die Zeugen kümmerten sich sofort um den verletzten 22-Jährigen und leisteten Erste Hilfe, bis die alarmierten Einsatzkräfte eintrafen. Eine Rettungswagenbesatzung übernahm danach die medizinische Versorgung und brachte den Mann zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus.

In der Nähe gelang es einer weiteren Polizeistreife, den 26-jährigen Verdächtigen anhand der vorhandenen Personenbeschreibung zu stellen und zu identifizieren. Gegen ihn wurde ein Ermittlungsverfahren wegen gefährlicher Körperverletzung eingeleitet. Die 22- und 26-jährigen Männer besitzen die tunesische Staatsangehörigkeit.

Die Polizei bedankt sich ausdrücklich bei den Zeugen für ihr umsichtiges und vorbildliches Handeln.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Mecklenburg-Vorpommern für 2022/2023

Die Mordraten in Mecklenburg-Vorpommern zwischen 2022 und 2023 zeigen einen Rückgang von 39 auf 23 Fälle. Im Jahr 2022 wurden 36 Fälle gelöst, während es 2023 23 gelöste Fälle gab. Die Anzahl der Verdächtigen sank von 34 auf 26, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 30 auf 23 und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 4 auf 3 zurückging. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen verringerte sich von 6 auf 5. Im Vergleich dazu verzeichnete die Region Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Mordfällen in Deutschland mit 470 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 39 23
Anzahl der aufgeklärten Fälle 36 23
Anzahl der Verdächtigen 34 26
Anzahl der männlichen Verdächtigen 30 23
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 4 3
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 6 5

Quelle: Bundeskriminalamt

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