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Schwerin: Haftbefehle nach Polizeiermittlungen

In den vergangenen Tagen wurden mehrere Tatverdächtige festgenommen. Ein 20-jähriger Mann verletzte einen 21-jährigen afghanischen Staatsbürger auf dem Marienplatz. Weitere Haftbefehle wurden gegen drei weitere Tatverdächtige erlassen.

Foto: Depositphotos

Schwerin (ost)

In den letzten Tagen hat die Polizei in Schwerin mehrere Verdächtige auf frischer Tat festgenommen.

Früh am Sonntagmorgen, dem 16.03.2025, gab es auf dem Marienplatz eine körperliche Auseinandersetzung zwischen einem 20-jährigen Mann mit deutscher und litauischer Staatsbürgerschaft und einem 21-jährigen afghanischen Staatsbürger. Nach bisherigen Informationen hat der 20-Jährige den 21-Jährigen gegen 02:20 Uhr geschlagen und getreten. Die Verletzungen des 21-Jährigen wurden im Krankenhaus behandelt. Aufmerksame Zeugen alarmierten die Polizei, die den Verdächtigen in der Nähe des Tatorts festnahm. Bei seiner Festnahme leistete der Mann Widerstand gegen die polizeilichen Maßnahmen. Dabei blieben die Einsatzkräfte unverletzt. Am Montag erließ das Amtsgericht Schwerin auf Antrag der Staatsanwaltschaft Schwerin Haftbefehl gegen den 20-Jährigen und ordnete die Untersuchungshaft an.

Am Montagnachmittag, dem 17.03.2025, wurde ein weiterer 20-jähriger Deutscher in der Nähe des Marienplatzes von Beamten festgenommen. Bei einer Personenkontrolle gegen 17:40 Uhr versuchte der Mann zu flüchten, wurde aber gestellt. Bei der Durchsuchung fanden die Beamten der örtlichen Präsenzstreife mehr als 20 Gramm Kokain, Bargeld in typischer Dealermenge und zwei Messer. Der Mann, der bereits mehrfach mit der Polizei in Konflikt geraten ist, wurde vorläufig festgenommen. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Schwerin hat das Amtsgericht Schwerin am Dienstag Haftbefehl gegen den 20-Jährigen aus Neustadt-Glewe erlassen und den Vollzug angeordnet.

Zusätzlich hat das Amtsgericht Schwerin auf Antrag der Staatsanwaltschaft Haftbefehle gegen drei weitere Verdächtige erlassen: einen 24-jährigen und einen 41-jährigen Deutschen sowie einen 20-jährigen Algerier. Den Männern wird vorgeworfen, unabhängig voneinander wiederholt Ladendiebstähle begangen zu haben.

Die Ermittlungen in den genannten Fällen werden fortgesetzt.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Mecklenburg-Vorpommern für 2022/2023

Die Mordraten in Mecklenburg-Vorpommern sind zwischen 2022 und 2023 gesunken. Im Jahr 2022 wurden 39 Fälle registriert, wovon 36 aufgeklärt wurden. Es gab insgesamt 34 Verdächtige, darunter 30 Männer, 4 Frauen und 6 nicht-deutsche Verdächtige. Im Jahr 2023 gab es nur noch 23 gemeldete Fälle, von denen alle aufgeklärt wurden. Es gab insgesamt 26 Verdächtige, davon 23 Männer, 3 Frauen und 5 nicht-deutsche Verdächtige. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Mordfällen in Deutschland mit 470 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 39 23
Anzahl der aufgeklärten Fälle 36 23
Anzahl der Verdächtigen 34 26
Anzahl der männlichen Verdächtigen 30 23
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 4 3
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 6 5

Quelle: Bundeskriminalamt

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