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Schwerin: Innenminister Pegel führt Leiterin des Landeswasserschutzpolizeiamtes offiziell ein

Am Montag wurde Antje Finnern von Innenminister Christian Pegel feierlich in ihr Amt eingeführt. Sie trägt nun die Verantwortung für die Sicherheit auf See- und Binnengewässern.

Foto: unsplash

Schwerin (ost)

Am Montag wurde Antje Finnern durch Innenminister Christian Pegel im Rahmen eines offiziellen Termins feierlich in ihr Amt eingeführt. Mit der Leitung des Landeswasserschutzpolizeiamtes M-V (LWSPA M-V), welche die Leitende Polizeidirektorin bereits seit März ausübt, trägt sie nun die Verantwortung für einen wichtigen Bereich der Polizei des Landes. Die Wasserschutzpolizei sorgt auf den See- und Binnengewässern Mecklenburg-Vorpommerns für Sicherheit und Ordnung und übernimmt dabei vielfältige polizeiliche Aufgaben: von der Überwachung des Schiffsverkehrs über die Gefahrenabwehr bis hin zur Bekämpfung von Kriminalität auf dem Wasser.

“Mecklenburg-Vorpommern ist ein Land, das in besonderem Maße vom Wasser geprägt ist. Eine leistungsfähige Wasserschutzpolizei ist daher für die Sicherheit an unserer Küste, in unseren Häfen und auf unseren Binnengewässern unverzichtbar. Das Landeswasserschutzpolizeiamt steht gerade in diesen herausfordernden Zeiten vor besonderen Aufgaben. Hybride Bedrohungen sowie der Schutz unserer maritimen Infrastruktur verlangen höchste Professionalität und entschlossenes Handeln”, sagte Innenminister Christian Pegel. “Mit Antje Finnern steht eine erfahrene und engagierte Führungskraft an der Spitze des Landeswasserschutzpolizeiamtes. Für ihre verantwortungsvolle Aufgabe wünsche ich ihr weiterhin viel Erfolg.”

Hintergrund:

Die Wasserschutzpolizei in Mecklenburg-Vorpommern ist seit 1991 eigenständige obere Landesbehörde. Als eine der größten Wasserschutzpolizeibehörden im Küstenbereich umfasst die örtliche Zuständigkeit das gesamte Bundesland Mecklenburg-Vorpommern. Dazu gehört die Ostseeküste unseres Bundeslandes, ca. 2.000 km Küstenlinie, und mehr als 2.000 Seen im Binnenbereich. Große zusammenhängende Biosphärenreservate, Natur- und Nationalparks mit den Seen Müritz, Schweriner See der Müritz-Elde-Wasserstraße und Störwasserstraße sowie der Peene sind einige bedeutsame örtliche Bereiche, in denen die Wasserschutzpolizei täglich im Einsatz ist. Von besonderer Relevanz ist der tägliche Dienst in den großen Häfen Rostock-Warnemünde, Wismar, Sassnitz-Mukran und dem Hafen Wolgast-Lubmin sowie vielen kleineren Stadthäfen und Marinas. Das Landeswasserschutzpolizeiamt ist in fünf Küsten – und zwei Binneninspektionen organisiert. Die Polizeihubschrauberstaffel der Landespolizei gehört ebenfalls zum Landeswasserschutzpolizeiamt. Ca. 300 Mitarbeiter versehen im LWSPA M-V ihren Dienst.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Mecklenburg-Vorpommern für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Mecklenburg-Vorpommern insgesamt 55.641 Verkehrsunfälle. Davon waren 4.880 Unfälle mit Personenschaden, was 8,77% aller Unfälle entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 1.228 Fälle aus, was 2,21% der Gesamtzahl entspricht. 334 Unfälle wurden unter dem Einfluss berauschender Mittel verursacht, was 0,6% aller Unfälle ausmacht. Die meisten Unfälle, nämlich 49.199, waren übrige Sachschadensunfälle, was 88,42% der Gesamtzahl entspricht. Innerorts ereigneten sich 3.500 Unfälle (6,29%), außerorts (ohne Autobahnen) 2.320 Unfälle (4,17%) und auf Autobahnen 437 Unfälle (0,79%). Bei den Verkehrsunfällen gab es insgesamt 57 Getötete, 1.105 Schwerverletzte und 5.095 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 55.641
Unfälle mit Personenschaden 4.880
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 1.228
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 334
Übrige Sachschadensunfälle 49.199
Ortslage – innerorts 3.500
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 2.320
Ortslage – auf Autobahnen 437
Getötete 57
Schwerverletzte 1.105
Leichtverletzte 5.095

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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