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Schwerin: Intensivtäter in Haft nach Einbruch

Ein 30-jähriger Intensivtäter aus Ludwigslust wurde in Neustadt-Glewe festgenommen. Das Amtsgericht ordnete Untersuchungshaft an.

Foto: Depositphotos

Neustadt-Glewe (ost)

Nachdem ein 30-jähriger Wiederholungstäter aus Ludwigslust letzte Woche erneut bei einem Verbrechen in Neustadt-Glewe von der Polizei festgenommen wurde, verhängte das zuständige Amtsgericht Ludwigslust Untersuchungshaft für den Mann.

Schon am 07.04.2026 gegen 08:20 Uhr alarmierten Nachbarn eines Mehrfamilienhauses in der Laascher Straße die Polizei, weil ein Mann gewaltsam versuchte, in eine fremde Wohnung einzudringen. Sofort eingreifende Polizeibeamte trafen den Verdächtigen in unmittelbarer Nähe des Tatorts an und nahmen ihn vorläufig fest. Bei ihm fanden die Beamten neben Drogen auch ein verbotenes Einhandmesser.

Die folgenden Ermittlungen ergaben, dass die Wohnungstür zuvor mit Gewalt aufgebrochen worden war. Aus der Wohnung wurden unter anderem zwei Spielekonsolen und ein Smartphone gestohlen. Das Diebesgut wurde kurz darauf auf dem Fluchtweg des Täters in einem Gebüsch wiederentdeckt. Außerdem belasteten mehrere Zeugenaussagen den Verdächtigen.

Noch am selben Tag verhängte das zuständige Amtsgericht Ludwigslust auf Antrag der Staatsanwaltschaft Schwerin Untersuchungshaft gegen den Beschuldigten.

Der 30-jährige Deutsche ist bereits wegen über 130 ähnlicher oder gleichartiger Straftaten polizeilich bekannt. Insbesondere in den letzten Monaten hielt der jetzt inhaftierte Mann die Polizei in Ludwigslust fast wöchentlich auf Trab.

Quelle: Presseportal

Einbruchstatistiken in Mecklenburg-Vorpommern für 2022/2023

Die Einbruchsraten in Mecklenburg-Vorpommern zwischen 2022 und 2023 sind gestiegen. Im Jahr 2022 wurden 805 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 890 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle ging jedoch von 218 auf 213 zurück. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 216 auf 231, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 190 auf 193 und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 26 auf 38 anstieg. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg ebenfalls von 30 auf 42. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Einbruchsfällen in Deutschland mit 27.061 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 805 890
Anzahl der aufgeklärten Fälle 218 213
Anzahl der Verdächtigen 216 231
Anzahl der männlichen Verdächtigen 190 193
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 26 38
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 30 42

Quelle: Bundeskriminalamt

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Mecklenburg-Vorpommern für 2022/2023

Die Mordraten in Mecklenburg-Vorpommern zwischen 2022 und 2023 sind rückläufig. Im Jahr 2022 wurden 39 Fälle registriert, von denen 36 gelöst wurden. Es gab insgesamt 34 Verdächtige, darunter 30 Männer, 4 Frauen und 6 nicht-deutsche Verdächtige. Im Jahr 2023 wurden nur noch 23 Fälle gemeldet, von denen alle gelöst wurden. Es gab insgesamt 26 Verdächtige, darunter 23 Männer, 3 Frauen und 5 nicht-deutsche Verdächtige. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Mordfällen in Deutschland mit 470 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 39 23
Anzahl der aufgeklärten Fälle 36 23
Anzahl der Verdächtigen 34 26
Anzahl der männlichen Verdächtigen 30 23
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 4 3
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 6 5

Quelle: Bundeskriminalamt

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