Die Landesregierung Mecklenburg-Vorpommern hat beschlossen, das Dankesfest für die Freiwilligen Feuerwehren zu verschieben. Grund dafür sind die erhöhte Einsatzbereitschaft wegen der Hitzewelle und der Einsatz bei Neustrelitz.
Schwerin: Landesregierung verschiebt Dankesfest für Freiwillige Feuerwehren

Schwerin (ost)
Die Landesregierung Mecklenburg-Vorpommern hat in Abstimmung mit dem Landesfeuerwehrverband entschieden, das für Samstag, den 27. Juni in Rostock geplante Dankesfest für die Kameradinnen und Kameraden der Freiwilligen Feuerwehren zu verschieben.
Ausschlaggebend ist dabei die erhöhte Einsatzbereitschaft der Freiwilligen Feuerwehren im Land mit Blick auf die anhaltende Hitzewelle über das Wochenende sowie der andauernde Einsatz der Feuerwehren im Zusammenhang mit dem Brand auf munitionsbelastetem Gelände bei Neustrelitz.
Die Ministerpräsidentin des Landes erklärt: „Unser Dank gilt den vielen Frauen und Männern, die derzeit unter äußerst schwierigen Bedingungen im Einsatz sind und ihre Freizeit für die Sicherheit anderer einsetzen. Viele von ihnen werden gerade an diesem Wochenende gebraucht. Deshalb haben wir uns entschieden, das Fest zu verschieben.“
Die anhaltend hohen Temperaturen führen landesweit zu einer angespannten Lage. Gleichzeitig bindet der Großeinsatz bei Neustrelitz seit Anfang der Woche zahlreiche Einsatzkräfte. Auf dem munitionsbelasteten Gelände können die Flammen nur unter erschwerten Bedingungen eingedämmt werden.
Innenminister Christian Pegel erklärt dazu:
„Das Dankesfest sollte ein Zeichen der Anerkennung sein. Diese Anerkennung bringen wir den Einsatzkräften jetzt vor allem dadurch entgegen, dass wir Verständnis für ihre Situation zeigen und ihnen den Rücken freihalten. Unsere Gedanken sind bei allen Feuerwehrkameradinnen und -kameraden sowie den weiteren Einsatzkräften, die derzeit im Einsatz stehen.“
Die Landesregierung bedauert die Absage ausdrücklich. Über einen möglichen Nachholtermin wird zu einem späteren Zeitpunkt informiert.
In diesem Zusammenhang appelliert die Landesregierung an die Bürgerinnen und Bürger, sich vor den hohen Temperaturen durch ausreichend Trinkwasser, Kopfbedeckung, Sonnenschutz und Minimierung von Anstrengung zu schützen.
Hohe Temperaturen fordern auch unsere Einsatzkräfte. Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienste sind bei jedem Wetter im Einsatz – in voller Schutzausrüstung und unter körperlicher Höchstbelastung. Wer auf sich selbst achtet, schützt nicht nur die eigene Gesundheit, sondern entlastet auch all jene, die für unsere Sicherheit sorgen.
Die Landesregierung bedankt sich bei allen ehrenamtlichen und hauptamtlichen Einsatzkräften für ihren unermüdlichen Einsatz zum Schutz der Menschen in Mecklenburg-Vorpommern.
Quelle: Presseportal








