Mobiles Menü schließen
Startseite Schlagzeilen

Schwerin: Mann hängt sich an abfahrenden Zug

Lebensgefährliche Aktion endete glücklicherweise glimpflich. Notbremsung verhinderte Schlimmeres am Hauptbahnhof Schwerin.

Foto: unsplash

Schwerin (ost)

Am Abend des 08. November 2024 kam es am Hauptbahnhof Schwerin zu einer Notbremsung des Zuges RE 4315 kurz nach der Abfahrt.

Der Grund dafür war ein Bahnreisender, der sich an einer Außentür des Zuges festhielt und mitfuhr. Ein Bahnmitarbeiter beobachtete diesen Vorfall und informierte sofort den Lokführer des RE 4315 sowie das Bundespolizeirevier Schwerin. Auch andere Reisende beobachteten den Vorfall, wobei ein Fahrgast versucht haben soll, die Notbremse zu ziehen, dies jedoch nicht vollständig gelang. Der Lokführer leitete eine sofortige Notbremsung ein, wodurch der Zug am Ausfahrtssignal des Hauptbahnhofs Schwerin zum Stehen kam und der Mann unverletzt aussteigen konnte. Die Reisenden blieben ebenfalls unverletzt. Der 36-jährige Ukrainer gab den Einsatzkräften des Bundespolizeireviers Schwerin gegenüber an, sich in einer „Notlage“ befunden zu haben, da sich sein Rucksack mit Wertsachen noch im Zug befand. Diese wurden ihm dann von der Streife übergeben. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde der Mann auf freien Fuß gesetzt.

Durch diesen Vorfall kam es zu einer Verzögerung von 97 Minuten bei sechs Zügen.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Mecklenburg-Vorpommern für 2023

Im Jahr 2023 gab es insgesamt 55.641 Verkehrsunfälle in Mecklenburg-Vorpommern. Davon waren 4.880 Unfälle mit Personenschaden, was 8,77% aller Unfälle entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 1.228 Fälle aus, was 2,21% aller Unfälle entspricht. 334 Unfälle, also 0,6%, wurden unter dem Einfluss berauschender Mittel verursacht. Die meisten Unfälle, nämlich 49.199 (88,42%), waren Sachschadensunfälle. Innerorts gab es 3.500 Unfälle (6,29%), außerorts (ohne Autobahnen) 2.320 (4,17%) und auf Autobahnen 437 (0,79%). Insgesamt gab es 57 Getötete, 1.105 Schwerverletzte und 5.095 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 55.641
Unfälle mit Personenschaden 4.880
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 1.228
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 334
Übrige Sachschadensunfälle 49.199
Ortslage – innerorts 3.500
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 2.320
Ortslage – auf Autobahnen 437
Getötete 57
Schwerverletzte 1.105
Leichtverletzte 5.095

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

nf24