Mobiles Menü schließen
Startseite Schlagzeilen

Schwerin: Neue Bildübertragung am Marienplatz

Eine Interimslösung mit mobilen Masten und Kameras wird installiert, um die ausgefallene Bildübertragung zu ersetzen.

Foto: unsplash

Schwerin (ost)

Heute beginnt die Installation einer mobilen Bildübertragung auf dem Schweriner Marienplatz. Die neuen Kameras sollen vorübergehend die ausgefallene festinstallierte Bildübertragung ersetzen.

Die temporäre Lösung besteht aus zwei mobilen Masten, die insgesamt acht Kameras tragen. Diese Kameras übertragen Bilder des Platzes direkt in das Hauptrevier Schwerin, ähnlich wie die vorherige Bildübertragung. Von dort aus können die Beamten das Geschehen in Echtzeit beobachten, die Kameras steuern, Gefahrensituationen erkennen und darauf reagieren. Die gespeicherten Aufnahmen können im Nachhinein für Ermittlungen verwendet werden. Die Speicherdauer beträgt weiterhin sieben Tage, wie zuvor. Die Anlage erfüllt alle Datenschutzstandards in enger Abstimmung mit dem Landesbeauftragten für Datenschutz und Informationsfreiheit MV.

Bis die neue Bildüberwachungstechnik installiert ist, bleibt die temporäre Lösung auf dem Marienplatz in Betrieb.

Die mobile Wache, die in den letzten Wochen als Anlaufstelle für Bürgerinnen und Bürger fungiert hat, bleibt weiterhin auf dem Marienplatz. Es wird auch geplant, eine Polizeistation möglichst nahe oder wieder auf dem Marienplatz einzurichten.

Seit 2018 wird der Marienplatz in Schwerin rund um die Uhr mit insgesamt acht Kameras videoüberwacht. Aufgrund eines irreparablen Serverdefekts im Februar 2025 ist die Bildüberwachung ausgefallen.

Quelle: Presseportal

Cybercrime-Statistiken in Mecklenburg-Vorpommern für 2022/2023

Die Cyberkriminalitätsraten in Mecklenburg-Vorpommern zwischen 2022 und 2023 sind rückläufig. Im Jahr 2022 wurden 919 Fälle registriert, von denen 382 gelöst wurden. Im Jahr 2023 sank die Anzahl der registrierten Fälle auf 818, wobei 409 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen stieg jedoch von 328 im Jahr 2022 auf 394 im Jahr 2023. Von den Verdächtigen waren 244 männlich, 150 weiblich und 40 nicht-deutsch. Im Vergleich dazu wurden in Berlin im Jahr 2023 insgesamt 22.125 Fälle von Cyberkriminalität registriert, was die höchste Anzahl in Deutschland darstellt.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 919 818
Anzahl der aufgeklärten Fälle 382 409
Anzahl der Verdächtigen 328 394
Anzahl der männlichen Verdächtigen 209 244
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 119 150
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 40 40

Quelle: Bundeskriminalamt

Karte für diesen Artikel

nf24