Kriminalpolizei sucht nach unbekanntem Tatverdächtigen in Betrugsfall. Hinweise dringend erbeten.
Schwerin: Öffentlichkeitsfahndung nach Betrug durch Schockanruf

Gadebusch (LK NWM) (ost)
Die Polizei in Schwerin sucht nach Informationen zu einem bisher unbekannten Verdächtigen im Zusammenhang mit einem Betrugsfall durch einen Schockanruf.
Am 26.08.2025 wurde ein Einwohner von Gadebusch (im Bereich Nordwestmecklenburg) Opfer eines hinterhältigen Betrugs. Gegen Mittag klingelte das Festnetztelefon. Am anderen Ende war eine weinende, panische Stimme – angeblich die eigene Tochter. Unter Tränen berichtete sie von einem schweren Autounfall, bei dem eine schwangere Frau tödlich verletzt wurde.
Kurz darauf übernahm ein Mann das Gespräch. Er gab sich als Polizist aus und erklärte, dass die Tochter inhaftiert werden müsse, es sei denn, es würde sofort eine hohe fünfstellige Geldsumme als Kaution gezahlt werden.
Der Betroffene stand unter starkem emotionalen Druck und sammelte Bargeld sowie Schmuck im Wert von über 30.000 EUR. Diese Wertgegenstände wurden an einen unbekannten Abholer übergeben, der sich als Staatsanwalt ausgab. Der Abholer verließ dann den Übergabeort und ging in Richtung Bahnhof. Ein Phantombild dieses Mannes wird nun verwendet, um ihn zu finden.
Das Bildmaterial kann unter folgendem Link eingesehen werden: https://fcld.ly/kpisn-2026-01fahndung
Das Amtsgericht Stralsund hat einen Beschluss zur öffentlichen Fahndung nach dem bisher unbekannten Verdächtigen erlassen. Personen, die Informationen zur Identität oder zum Aufenthaltsort der abgebildeten Person haben oder sonstige hilfreiche Hinweise geben können, werden gebeten, sich per E-Mail an die Kriminalpolizeiinspektion Schwerin (kpi.schwerin@polmv.de) oder an die örtliche Polizeidienststelle in Gadebusch (Tel. 03886/722 0) zu wenden.
Quelle: Presseportal








