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Schwerin: Öffentlichkeitsfahndung – Polizei sucht mutmaßlichen Cannabis-Verkäufer

Die Polizei sucht Hilfe bei der Identifizierung eines Mannes, der Cannabis verkauft haben soll. Hinweise werden dringend erbeten.

Foto: Depositphotos

Schwerin (ost)

Die Polizei ersucht um die Hilfe der Bevölkerung, um einen unbekannten Mann zu identifizieren, der verdächtigt wird, Cannabis verkauft zu haben.

Das Bild des Verdächtigen ist unter folgendem Link verfügbar: fcld.ly/2026-04_fahndung_schwerin

Am 14.12.2025 ereignete sich um 21:30 Uhr auf dem Marienplatz in Schwerin eine Körperverletzung. Während der folgenden polizeilichen Maßnahmen wurde bei einem 32-jährigen Deutschen Cannabis entdeckt. Nach der Auswertung von Videomaterial ergaben sich Hinweise darauf, dass der unbekannte Mann dem 32-Jährigen Cannabis verkauft haben soll. Trotz intensiver Ermittlungen konnte die Identität des Tatverdächtigen bisher nicht festgestellt werden.

Die Polizei veröffentlicht nun gemäß einem Beschluss des Amtsgerichts Schwerin ein Bild des Mannes und fragt: Wer erkennt die abgebildete Person oder kann Informationen zu ihrer Identität oder ihrem Aufenthaltsort geben?

Hinweise werden von der Polizei in Schwerin unter der Telefonnummer 0385 5180-2224, per E-Mail an kk.schwerin@polmv.de sowie in jeder anderen Polizeidienststelle und über die Onlinewache unter www.polizei.mvnet.de entgegengenommen.

Die lokalen Medien werden gebeten, die beigefügten Bilder im Rahmen ihrer Berichterstattung zu veröffentlichen. Ebenso werden Radiosender gebeten, diese Öffentlichkeitsfahndung zu verbreiten.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Mecklenburg-Vorpommern für 2022/2023

Die Mordraten in Mecklenburg-Vorpommern zwischen 2022 und 2023 sind rückläufig. Im Jahr 2022 wurden 39 Fälle registriert, von denen 36 aufgeklärt wurden. Es gab insgesamt 34 Verdächtige, darunter 30 Männer, 4 Frauen und 6 nicht-deutsche Verdächtige. Im Jahr 2023 sank die Zahl der Mordfälle auf 23, wobei alle Fälle gelöst wurden. Es gab 26 Verdächtige, darunter 23 Männer, 3 Frauen und 5 nicht-deutsche Verdächtige. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Zahl von Mordfällen in Deutschland mit 470 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 39 23
Anzahl der aufgeklärten Fälle 36 23
Anzahl der Verdächtigen 34 26
Anzahl der männlichen Verdächtigen 30 23
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 4 3
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 6 5

Quelle: Bundeskriminalamt

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