Mehrere Fälle von Alkohol- und Drogenkonsum beim Führen von E-Scootern in Schwerin führen zu Ermittlungsverfahren.
Schwerin: Polizei ahndet Verstöße mit E-Scootern

Schwerin (ost)
Am Abend des 12. Mai 2025 haben die Mitarbeiter der Polizeiwache Schwerin mehrere Untersuchungsverfahren in Bezug auf das Fahren von E-Scootern eingeleitet.
In vier Fällen führten die Verkehrskontrollen zu Anzeigen aufgrund des Führens von Fahrzeugen im Straßenverkehr unter dem Einfluss von Alkohol und anderen berauschenden Substanzen. Gegen einen 24-jährigen und einen 34-jährigen E-Scooter-Fahrer sowie eine 39-jährige Fahrerin wurden Ordnungswidrigkeitenanzeigen erstellt. Aufgrund der Angaben der Frau zu ihrem vorherigen Kokainkonsum wurden auch strafrechtliche Ermittlungen wegen Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz eingeleitet. Außerdem stellten die Beamten fest, dass der geliehene E-Scooter nicht versichert war, und leiteten ein weiteres Strafverfahren gegen den Eigentümer ein. Bei der Kontrolle eines 57-jährigen E-Roller-Fahrers wurde von den Polizisten starker Alkoholgeruch festgestellt. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von 1,83 Promille. Gegen ihn wurde eine Anzeige wegen Trunkenheit im Verkehr erstattet.
In allen genannten Fällen wird zudem eine Mitteilung an die zuständige Führerscheinstelle übermittelt, die unter Berücksichtigung der Umstände über den Entzug der Fahrerlaubnis entscheidet und die Fahrtüchtigkeit überprüft.
Die Betroffenen und Beschuldigten sind deutsche Staatsbürger.
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Mecklenburg-Vorpommern für 2022/2023
Die Drogenraten in Mecklenburg-Vorpommern zwischen 2022 und 2023 zeigen einen leichten Rückgang. Im Jahr 2022 wurden 8223 Fälle erfasst, wovon 7758 gelöst werden konnten. Die Anzahl der Verdächtigen lag bei 6598, wobei 5556 männliche und 1042 weibliche Verdächtige waren. 713 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Jahr 2023 wurden 7972 Fälle von Drogenkriminalität registriert, wovon 7575 aufgeklärt wurden. Die Anzahl der Verdächtigen belief sich auf 6573, darunter 5585 männliche und 988 weibliche Verdächtige. 875 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Drogenfällen in Deutschland mit 73917 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 8.223 | 7.972 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 7.758 | 7.575 |
| Anzahl der Verdächtigen | 6.598 | 6.573 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 5.556 | 5.585 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 1.042 | 988 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 713 | 875 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Mecklenburg-Vorpommern für 2023
Die Verkehrsunfallstatistik für Mecklenburg-Vorpommern im Jahr 2023 zeigt insgesamt 55.641 Unfälle. Davon endeten 4.880 Unfälle mit Personenschaden, was 8,77% aller Unfälle entspricht. 1.228 Unfälle waren schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden, was 2,21% ausmacht. 334 Unfälle wurden unter dem Einfluss berauschender Mittel verursacht, was 0,6% entspricht. Die übrigen Sachschadensunfälle belaufen sich auf 49.199, was 88,42% aller Unfälle ausmacht. In der Ortslage innerorts gab es 3.500 Unfälle (6,29%), außerorts (ohne Autobahnen) 2.320 Unfälle (4,17%) und auf Autobahnen 437 Unfälle (0,79%). Insgesamt gab es 57 Getötete, 1.105 Schwerverletzte und 5.095 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 55.641 |
| Unfälle mit Personenschaden | 4.880 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 1.228 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 334 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 49.199 |
| Ortslage – innerorts | 3.500 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 2.320 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 437 |
| Getötete | 57 |
| Schwerverletzte | 1.105 |
| Leichtverletzte | 5.095 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








