Die Polizei in Schwerin untersucht einen Fall von gefährlicher Körperverletzung auf dem Marienplatz. Ein unbekannter Mann wurde von fünf Tatverdächtigen angegriffen und die Polizei bittet um Hinweise.
Schwerin: Polizei ermittelt nach Körperverletzung

Schwerin (ost)
Die Behörden haben eine Untersuchung wegen des Verdachts auf gefährliche Körperverletzung eingeleitet. Der Vorfall ereignete sich am frühen Sonntagmorgen (06.09.2026) auf dem Marienplatz in Schwerin. Die Identität des Opfers ist bisher unbekannt. Die Polizei bittet ihn daher dringend, sich bei den Behörden zu melden.
Um 03:30 Uhr wurde die Polizei von einem Zeugen auf den Vorfall aufmerksam gemacht. Die eingesetzten Polizeibeamten konnten daraufhin in der Mecklenburgstraße fünf Verdächtige im Alter von 17 bis 29 Jahren finden und identifizieren. Es handelt sich um zwei deutsche Staatsbürger sowie jeweils einen syrischen, ukrainischen und russischen Staatsbürger.
Nach derzeitigem Kenntnisstand und der Auswertung der vorhandenen Videoaufzeichnungen haben die fünf Verdächtigen den unbekannten Mann körperlich angegriffen. Das Opfer konnte schließlich entkommen und den Tatort verlassen.
Es ist derzeit nicht bekannt, ob und inwieweit der unbekannte Geschädigte verletzt wurde.
Die Polizei bittet den Geschädigten, sich zur weiteren Klärung des Sachverhaltes und zur Verfolgung des Strafverfahrens bei den Behörden zu melden. Hinweise nimmt das Polizeihauptrevier Schwerin unter der Telefonnummer 0385-5180 2224 und über die Onlinewache der Polizei sowie jede andere Polizeidienststelle entgegen.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Mecklenburg-Vorpommern für 2022/2023
Die Mordraten in Mecklenburg-Vorpommern zwischen 2022 und 2023 sind rückläufig. Im Jahr 2022 wurden 39 Fälle registriert, von denen 36 gelöst wurden. Es gab insgesamt 34 Verdächtige, darunter 30 Männer, 4 Frauen und 6 Nicht-Deutsche. Im Jahr 2023 sank die Anzahl der registrierten Fälle auf 23, wobei alle Fälle gelöst wurden. Es gab 26 Verdächtige, darunter 23 Männer, 3 Frauen und 5 Nicht-Deutsche. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Mordfällen in Deutschland mit 470 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 39 | 23 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 36 | 23 |
| Anzahl der Verdächtigen | 34 | 26 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 30 | 23 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 4 | 3 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 6 | 5 |
Quelle: Bundeskriminalamt








