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Schwerin: Polizei stellt 19-jährigen mutmaßlichen Drogendealer

Ein Zeuge half bei der Festnahme des mutmaßlichen Drogendealers, der Cannabis und Bargeld besaß. Die Ermittlungen sind noch nicht abgeschlossen.

Foto: Depositphotos

Schwerin (ost)

Ein aufmerksamer Beobachter gab gestern Abend der Polizei einen wichtigen Hinweis, der zur Identifizierung und vorläufigen Festnahme eines mutmaßlichen Drogendealers führte.

Der Hinweis des Zeugen löste um 20:30 Uhr einen Polizeieinsatz am Dreescher Markt in Schwerin aus. Als die Einsatzkräfte eintrafen, flüchtete zunächst ein 19-jähriger Schweriner, konnte jedoch bald darauf festgenommen werden. Während seiner Flucht versuchte der Verdächtige, Cannabis vor der Polizei zu verstecken, was ihm jedoch nicht gelang. Außerdem verlor er sein Mobiltelefon.

Nach der Festnahme durchsuchten die Beamten ein Auto, die Wohnung und den Keller des jungen Mannes. Im Rahmen der polizeilichen Maßnahmen fanden die Einsatzkräfte mehrere Hundert Gramm Marihuana, weitere Drogen, eine Schreckschusspistole, Bargeld in Höhe von über 4.000 Euro sowie das zuvor verlorene Handy. Die gefundenen Gegenstände bestätigen den Verdacht gegen den 19-jährigen Deutschen.

Der Verdächtige wurde vorläufig festgenommen. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde er jedoch wieder freigelassen. Die Ermittlungen in diesem Fall dauern an.

Quelle: Presseportal

Statistiken zur Drogenkriminalität in Mecklenburg-Vorpommern für 2022/2023

Die Drogenraten in Mecklenburg-Vorpommern zwischen 2022 und 2023 sind rückläufig. Im Jahr 2022 wurden 8223 Fälle von Drogenkriminalität registriert, wobei 7758 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen betrug 6598, wovon 5556 männlich, 1042 weiblich und 713 nicht-deutsch waren. Im Jahr 2023 sank die Zahl der registrierten Fälle auf 7972, wobei 7575 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen betrug 6573, wovon 5585 männlich, 988 weiblich und 875 nicht-deutsch waren. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Drogenfällen in Deutschland mit 73917 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 8.223 7.972
Anzahl der aufgeklärten Fälle 7.758 7.575
Anzahl der Verdächtigen 6.598 6.573
Anzahl der männlichen Verdächtigen 5.556 5.585
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 1.042 988
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 713 875

Quelle: Bundeskriminalamt

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