Ein 28-jähriger Spanier gefährdete mehrere Fahrzeugführer auf der B106 durch riskante Fahrweise und wurde gestoppt. Die Polizei ermittelt wegen Gefährdung des Straßenverkehrs.
Schwerin: Polizei stoppt BMW-Fahrer

Schwerin (ost)
Am Dienstagabend, dem 7. April 2026, hat die Polizeiinspektion Schwerin gegen 19:00 Uhr einen Vorfall auf der B106 gemeldet bekommen, bei dem ein Auto durch seine gefährliche und riskante Fahrweise auffiel.
Laut einer Zeugin, die auf der B106 in Richtung Dreesch unterwegs war, wollte ein schwarzer BMW von der Ausfahrt des Sieben-Seen-Parks auf die B106 auffahren. Die Zeugin beobachtete, wie der BMW beim Einfädeln aus dem Beschleunigungsstreifen mit überhöhter Geschwindigkeit fuhr, die durchgezogene Linie überquerte und den Weg eines links neben ihm fahrenden Autos kreuzte. Der betroffene Fahrer des anderen Autos musste eine Notbremsung machen, um einen Zusammenstoß zu vermeiden.
Der Fahrer des BMW setzte seine gefährliche Fahrweise fort, fuhr teilweise mit hoher Geschwindigkeit in der Mitte der Fahrbahn und schnitt dabei auch den Weg des Autos der Zeugin, was auch sie zu einer Notbremsung zwang.
Der Vorfall erstreckte sich über mehrere Abschnitte der B106. Nach bisherigen Erkenntnissen sollen durch das Verhalten des BMW-Fahrers mehrere bisher unbekannte Fahrer gefährdet worden sein.
Die Polizeibeamten konnten den Fahrer kurz darauf stoppen und befragen. Der 28-jährige Spanier gab an, unter Zeitdruck zu stehen und deshalb andere Fahrzeuge überholen zu müssen. Aufgrund der festgestellten Gefährdung zogen die Beamten seinen Führerschein ein und untersagten ihm die Weiterfahrt. Gegen den 28-Jährigen wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Gefährdung des Straßenverkehrs eingeleitet.
In diesem Zusammenhang bittet die Polizei Schwerin Zeugen sowie weitere möglicherweise geschädigte Fahrer, die durch den BMW-Fahrer gefährdet wurden, sich unter der Telefonnummer 0385 / 5180-2224 oder bei jeder anderen Polizeidienststelle zu melden.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Mecklenburg-Vorpommern für 2023
Die Verkehrsunfallstatistiken für Mecklenburg-Vorpommern im Jahr 2023 zeigen insgesamt 55.641 Unfälle. Davon waren 4.880 Unfälle mit Personenschaden, was 8,77% aller Unfälle entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 1.228 Unfälle aus, was 2,21% der Gesamtzahl entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 334 Fällen registriert, was 0,6% aller Unfälle ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 49.199 Fälle, was 88,42% der Gesamtzahl entspricht. Innerorts gab es 3.500 Unfälle (6,29%), außerorts (ohne Autobahnen) 2.320 Unfälle (4,17%) und auf Autobahnen 437 Unfälle (0,79%). Insgesamt gab es 57 Getötete, 1.105 Schwerverletzte und 5.095 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 55.641 |
| Unfälle mit Personenschaden | 4.880 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 1.228 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 334 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 49.199 |
| Ortslage – innerorts | 3.500 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 2.320 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 437 |
| Getötete | 57 |
| Schwerverletzte | 1.105 |
| Leichtverletzte | 5.095 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








