Drei Unfälle im Stadtgebiet, Verletzungen und Ermittlungen bei möglichen Verkehrsverstößen.
Schwerin: Radfahrer bei Verkehrsunfällen verletzt

Schwerin (ost)
Am Freitag und Samstag gab es im Stadtgebiet insgesamt drei Verkehrsunfälle, bei denen Radfahrer verletzt wurden. In jeder Situation werden mögliche Verkehrsverstöße sowohl von Autofahrern als auch von Radfahrern untersucht. Die Polizei hat mit den Ermittlungen zu den Unfallhergängen begonnen.
Der erste Vorfall ereignete sich am Freitag, dem 27.12.2024, gegen 09:15 Uhr an der Kreuzung Puschkinstraße/Schliemannstraße. Nach bisherigen Informationen hat ein 60-jähriger Autofahrer die Vorfahrt eines 30-jährigen Radfahrers missachtet. Gleichzeitig fuhr der Radfahrer entgegen der Fahrtrichtung. Bei der Kollision zog sich der Radfahrer Beinverletzungen zu, die jedoch nicht vor Ort behandelt werden mussten.
Nur kurze Zeit später, gegen 11:30 Uhr, ereignete sich ein weiterer Unfall in der Dr.-Hans-Wolf-Straße. Ein 43-jähriger Autofahrer kollidierte beim Verlassen einer Grundstücksausfahrt mit einem 22-jährigen Radfahrer, der anscheinend entgegen der Vorschriften auf dem Gehweg fuhr. Der Radfahrer erlitt Gesichtsverletzungen und wurde zur Behandlung in ein Krankenhaus gebracht.
Am Samstag kam es zu einem weiteren Unfall. Gegen 12:50 Uhr stieß ein 74-jähriger Autofahrer von der Von-Thünen-Straße auf den Obotritenring mit einem 36-jährigen Radfahrer zusammen. Der Radfahrer war laut ersten Informationen auch auf der falschen Straßenseite unterwegs. Bei dem Sturz zog sich der 36-jährige Mann Verletzungen zu und wurde zur medizinischen Versorgung in ein Krankenhaus gebracht.
In allen drei Fällen hat die Polizei mit den Ermittlungen begonnen, um den genauen Ablauf der Unfälle zu klären. Alle Beteiligten sind deutsche Staatsbürger.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Mecklenburg-Vorpommern für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Mecklenburg-Vorpommern insgesamt 55.641 Verkehrsunfälle. Davon waren 4.880 Unfälle mit Personenschaden, was 8,77% aller Unfälle entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 1.228 Fälle aus, was 2,21% entspricht. 334 Unfälle wurden unter dem Einfluss berauschender Mittel verursacht, was 0,6% aller Unfälle sind. Die Mehrheit der Unfälle (88,42%) waren übrige Sachschadensunfälle. Innerorts ereigneten sich 3.500 Unfälle (6,29%), außerorts (ohne Autobahnen) waren es 2.320 Unfälle (4,17%) und auf Autobahnen gab es 437 Unfälle (0,79%). Bei den Verkehrsunfällen kamen insgesamt 57 Menschen ums Leben, 1.105 wurden schwer verletzt und 5.095 leicht verletzt.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 55.641 |
| Unfälle mit Personenschaden | 4.880 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 1.228 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 334 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 49.199 |
| Ortslage – innerorts | 3.500 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 2.320 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 437 |
| Getötete | 57 |
| Schwerverletzte | 1.105 |
| Leichtverletzte | 5.095 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








