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Schwerin: Räuberischer Diebstahl im Schlosspark-Center

Ein Mitarbeiter verhinderte einen Diebstahl, wurde angegriffen. Tatverdächtiger vorläufig festgenommen, Haftbefehl erlassen.

Foto: Depositphotos

Schwerin (ost)

Nachdem am Montagnachmittag gegen 16:30 Uhr zwei Männer in einem Geschäft für Kleidung im Schlosspark-Center gestohlen haben und dabei zwei Mitarbeiter angegriffen haben, wurde Haftbefehl gegen einen Beteiligten ausgestellt.

Basierend auf bisherigen Informationen hat ein 21-jähriger Angestellter einen Verdächtigen bei einem Diebstahl beobachtet und versucht, ihn am Verlassen des Geschäfts zu hindern. Daraufhin hat der Verdächtige den Mitarbeiter mit Schlägen und Tritten angegriffen. Eine 23-jährige Verkäuferin, die ihrem Kollegen zu Hilfe kam, wurde ebenfalls körperlich angegriffen. Danach hat sich ein zweiter Verdächtiger an den Angriffen beteiligt, bevor beide Täter geflohen sind.

Die alarmierten Polizeibeamten konnten einen der flüchtigen Verdächtigen kurz darauf auf dem Marienplatz finden und vorläufig festnehmen. Es handelt sich um einen 29-jährigen Mann algerischer Staatsangehörigkeit, der bereits mehrmals polizeilich bekannt ist.

Beide Mitarbeiter wurden bei dem Angriff leicht verletzt. Der 21-Jährige wurde zur weiteren Untersuchung und Behandlung mit einem Rettungswagen ins Klinikum Schwerin gebracht.

Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Schwerin hat das zuständige Amtsgericht Schwerin heute Nachmittag Haftbefehl gegen den 29-Jährigen erlassen. Die Ermittlungen zum zweiten Verdächtigen dauern an.

Die Polizei bedankt sich bei den mutigen Zeugen, die den Opfern zu Hilfe gekommen sind und teilweise die Täter bei ihrer Flucht verfolgt haben.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Mecklenburg-Vorpommern für 2022/2023

Die Mordraten in Mecklenburg-Vorpommern zwischen 2022 und 2023 sind rückläufig. Im Jahr 2022 wurden 39 Fälle registriert, von denen 36 gelöst wurden. Es gab insgesamt 34 Verdächtige, darunter 30 Männer, 4 Frauen und 6 Nicht-Deutsche. Im Jahr 2023 sank die Zahl der Mordfälle auf 23, wobei alle Fälle gelöst wurden. Es gab insgesamt 26 Verdächtige, darunter 23 Männer, 3 Frauen und 5 Nicht-Deutsche. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Mordfällen in Deutschland mit 470 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 39 23
Anzahl der aufgeklärten Fälle 36 23
Anzahl der Verdächtigen 34 26
Anzahl der männlichen Verdächtigen 30 23
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 4 3
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 6 5

Quelle: Bundeskriminalamt

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