Am vergangenen Wochenende kam es zu körperlichen Auseinandersetzungen mit Verletzungen, alkoholisierten Beteiligten und laufenden Ermittlungen.
Schwerin: Schwere Auseinandersetzungen am Marienplatz

Schwerin (ost)
Am vergangenen Wochenende gab es an beiden Abenden körperliche Auseinandersetzungen auf dem Marienplatz, die einen Polizeieinsatz erforderten.
Am Samstag gegen 02:00 Uhr wurde ein 18-jähriger deutscher Staatsbürger Opfer eines physischen Angriffs und erlitt Gesichtsverletzungen. Der Streit soll auf einen zuvor begangenen Diebstahl eines Mobiltelefons zugunsten eines der beiden deutschen 19-jährigen Tatverdächtigen zurückzuführen sein. Einer der Verdächtigen war nach dem Vorfall zunächst auf der Flucht, konnte jedoch bereits im Zusammenhang mit dem Diebstahl ermittelt werden. Alle Beteiligten waren alkoholisiert: Der Geschädigte hatte einen Blutalkoholwert von 0,98, während einer der Tatverdächtigen mit einem Wert von 1,01 Promille ebenfalls betrunken war. Es gibt derzeit keine Hinweise darauf, dass der 18-jährige Geschädigte für den Diebstahl des Handys verantwortlich ist.
In der folgenden Nacht kam es gegen 04:00 Uhr zu gegenseitigen Körperverletzungen zwischen einem 19-jährigen Marokkaner und zwei 20-jährigen Männern mit irakischer und ivorischer Staatsangehörigkeit. Der 19-jährige Marokkaner wurde mit Kopfplatzwunden ins Krankenhaus gebracht. Die Verletzungen der beiden anderen Beteiligten mussten nicht sofort ärztlich versorgt werden. Die genauen Hintergründe der Auseinandersetzung sind bisher unklar und Gegenstand der laufenden Ermittlungen.
Das Kriminalkommissariat Schwerin hat die noch am Anfang stehenden Ermittlungen in allen Fällen übernommen. Zeugen, die relevante Informationen zu den Vorfällen am Marienplatz haben, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer (0385/5180-3004) bei der Schweriner Polizei zu melden.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Mecklenburg-Vorpommern für 2021/2022
Die Mordraten in Mecklenburg-Vorpommern stiegen zwischen 2021 und 2022 deutlich an. Im Jahr 2021 wurden 19 Fälle registriert, von denen alle gelöst wurden. Es gab insgesamt 21 Verdächtige, darunter 18 Männer, 3 Frauen und 5 nicht-deutsche Verdächtige. Im Jahr 2022 stieg die Anzahl der registrierten Fälle auf 39, wovon 36 gelöst wurden. Es gab insgesamt 34 Verdächtige, darunter 30 Männer, 4 Frauen und 6 nicht-deutsche Verdächtige. Im Vergleich dazu verzeichnete Bayern im Jahr 2022 die höchste Anzahl an Mordfällen in Deutschland mit 403 Fällen.
| 2021 | 2022 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 19 | 39 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 19 | 36 |
| Anzahl der Verdächtigen | 21 | 34 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 18 | 30 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 3 | 4 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 5 | 6 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zur Drogenkriminalität in Mecklenburg-Vorpommern für 2021/2022
Die Drogenraten in Mecklenburg-Vorpommern zwischen 2021 und 2022 zeigen einen leichten Rückgang. Im Jahr 2021 wurden 8728 Fälle erfasst, während es im Jahr 2022 nur noch 8223 waren. Die Anzahl der gelösten Fälle sank von 8304 auf 7758. Insgesamt gab es 6598 Verdächtige, wobei 5556 männlich und 1042 weiblich waren. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 647 auf 713. Im Vergleich dazu wurden in Nordrhein-Westfalen im Jahr 2022 insgesamt 70510 Drogenfälle registriert, was die höchste Anzahl in Deutschland darstellt.
| 2021 | 2022 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 8.728 | 8.223 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 8.304 | 7.758 |
| Anzahl der Verdächtigen | 6.776 | 6.598 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 5.675 | 5.556 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 1.101 | 1.042 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 647 | 713 |
Quelle: Bundeskriminalamt








