Ein 33-jähriger Mann wurde nach einem Diebstahl von 450 Euro Oberbekleidung festgenommen. Die Polizei ermittelt auch gegen einen 46-jährigen Mann wegen Hehlerei.
Schwerin: Tatverdächtiger nach Ladendiebstahl in Untersuchungshaft

Schwerin (ost)
Nach einem Diebstahl in einem Geschäft am vergangenen Samstag hat die Polizei in Schwerin umfangreiche Untersuchungen gestartet. Ein 33-jähriger algerischer Staatsbürger wurde auf Antrag der Staatsanwaltschaft Schwerin am Sonntag vom Amtsgericht Schwerin inhaftiert. Der Mann befindet sich nun in Untersuchungshaft. Ein weiterer 46-jähriger algerischer Staatsbürger wird wegen des Verdachts der Hehlerei untersucht.
Am Nachmittag des 12.09.2026 beobachtete ein Ladendetektiv den 33-Jährigen in einem Geschäft in der Innenstadt von Schwerin, wie er Oberbekleidung im Wert von etwa 450 Euro stahl. Der Detektiv verfolgte den Verdächtigen und informierte die Polizei.
Die Verfolgung führte zu einem nahegelegenen Lagerraum eines Imbisses. Dort trafen die inzwischen eingetroffenen Polizeibeamten den 33-Jährigen und einen weiteren 46-jährigen Mann an. Die gestohlene Bekleidung wurde beim Verdächtigen gefunden.
Bei der folgenden Durchsuchung des Verdächtigen und des Lagerraums stellten die Beamten weitere Gegenstände sicher, die vermutlich aus Diebstählen stammen. Darunter befanden sich Kleidung, Schuhe, Kinderbekleidung, ein Kinderfahrrad sowie verschiedene elektrische Bart- und Haarschneidemaschinen und elektrische Zahnbürsten. Der Gesamtwert der sichergestellten Gegenstände wird derzeit auf etwa 1.700 Euro geschätzt.
Im Zuge der polizeilichen Maßnahmen wurde der Verdacht der Hehlerei gegen den 46-jährigen Mann erhärtet. Der 33-Jährige wurde vorläufig festgenommen. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Schwerin erließ das Amtsgericht Schwerin Haftbefehl. Der Tatverdächtige ist bereits wegen Eigentumsdelikten vorbestraft und wurde erst im Juli 2026 aus der Haft entlassen.
Ein Teil der sichergestellten gestohlenen Gegenstände konnte bereits einzelnen Geschäften zugeordnet und zurückgegeben werden. Die Ermittlungen zur Herkunft der noch nicht zugeordneten Gegenstände dauern an.
Quelle: Presseportal








