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Schwerin: Tatverdächtiger nach Raub in Untersuchungshaft

Ein 25-jähriger Georgier befindet sich nach einem Raub in Schwerin in Untersuchungshaft. Der Mann riss einem 61-jährigen deutschen Geschädigten eine Tasche aus der Hand und flüchtete.

Foto: Depositphotos

Schwerin (ost)

Am gestrigen Abend wurde ein 25-jähriger Mann von der Polizei in Schwerin nach einem Raub festgenommen. Dank wichtiger Hinweise von Zeugen zur Fluchtrichtung konnten die Beamten den Versteck des Tatverdächtigen finden. Aktuell befindet sich der 25-jährige Georgier in Untersuchungshaft.

Nach den bisherigen Informationen entriss der Täter dem 61-jährigen deutschen Opfer eine Tasche und flüchtete. Der Vorfall ereignete sich gegen 19:00 Uhr in der Moritz-Wiggers-Straße. Zeugen versuchten, den Mann am Weglaufen zu hindern. Daraufhin soll der 25-Jährige eine waffenähnliche Gegenstand gezogen haben. Die aufmerksamen Zeugen verfolgten die Fluchtrichtung des Täters und alarmierten sofort die Polizei. Die Polizeibeamten konnten den Tatverdächtigen schließlich in einem Hinterhof festnehmen. Auch die gestohlene Tasche des Opfers wurde sichergestellt. Bei der Suche entlang des Fluchtwegs fanden die Einsatzkräfte eine Schreckschusswaffe, die als Tatwaffe in Frage kommen könnte. Bei dem Vorfall wurde niemand verletzt.

Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Schwerin hat das Amtsgericht Schwerin einen Haftbefehl gegen den 25-Jährigen erlassen und die Untersuchungshaft angeordnet. Die Ermittlungen wegen Raubes sind noch im Gange.

Quelle: Presseportal

Raubstatistiken in Mecklenburg-Vorpommern für 2022/2023

Die Raubüberfallraten in Mecklenburg-Vorpommern stiegen zwischen 2022 und 2023 leicht an. Im Jahr 2022 wurden 540 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 657 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 380 im Jahr 2022 auf 484 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 475 im Jahr 2022 auf 600 im Jahr 2023. Davon waren 436 männliche Verdächtige und 39 weibliche Verdächtige im Jahr 2022, im Jahr 2023 stieg die Anzahl auf 556 männliche Verdächtige und 44 weibliche Verdächtige. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 113 im Jahr 2022 auf 189 im Jahr 2023. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an registrierten Raubüberfällen in Deutschland mit 12625 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 540 657
Anzahl der aufgeklärten Fälle 380 484
Anzahl der Verdächtigen 475 600
Anzahl der männlichen Verdächtigen 436 556
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 39 44
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 113 189

Quelle: Bundeskriminalamt

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Mecklenburg-Vorpommern für 2022/2023

Die Mordraten in Mecklenburg-Vorpommern zwischen 2022 und 2023 sind rückläufig. Im Jahr 2022 wurden 39 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 nur noch 23 waren. Die Anzahl der gelösten Fälle entspricht jeweils der Anzahl der registrierten Fälle. Die Anzahl der Verdächtigen sank von 34 im Jahr 2022 auf 26 im Jahr 2023. Davon waren 30 männliche und 4 weibliche Verdächtige im Jahr 2022, während es im Jahr 2023 23 männliche und 3 weibliche Verdächtige gab. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen sank ebenfalls von 6 im Jahr 2022 auf 5 im Jahr 2023. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Mordfällen in Deutschland mit 470 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 39 23
Anzahl der aufgeklärten Fälle 36 23
Anzahl der Verdächtigen 34 26
Anzahl der männlichen Verdächtigen 30 23
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 4 3
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 6 5

Quelle: Bundeskriminalamt

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