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Schwerin: Verdacht des illegalen Medikamentenhandels – Tatverdächtiger gestellt

Polizisten erhielten Hinweis auf Betäubungsmittelhandel. Tatverdächtiger flüchtet, 23-jähriger Tunesier gestellt und kontrolliert. Ermittlungen wegen Arzneimittelgesetzverstoß.

Foto: unsplash

Schwerin (ost)

Während ihrer Streifenfahrt gestern Vormittag erhielten Polizisten des Polizeihauptreviers Schwerin einen Hinweis auf möglichen Betäubungsmittelhandel in der Gegend der Hamburger Allee / Keplerstraße.

Die Beamten reagierten sofort auf den Hinweis und konnten vor Ort einen verdächtigen Handel zwischen zwei Männern beobachten. Als die Polizei einschritt, gelang es einem der Verdächtigen, der Kontrolle durch Flucht zu entkommen. Der zweite Verdächtige, ein 23-jähriger tunesischer Staatsbürger, wurde von den Einsatzkräften gestellt, kontrolliert und durchsucht.

Im Zuge der polizeilichen Maßnahmen erhärtete sich der Verdacht des unerlaubten Handels mit verschreibungspflichtigen Medikamenten. Die gefundenen Arzneimittel wurden von den Beamten beschlagnahmt. Gegen den 23-Jährigen wurde ein Strafverfahren wegen Verstoßes gegen das Arzneimittelgesetz eingeleitet, die Ermittlungen dauern an.

Die Polizei dankt dem Hinweisgeber ausdrücklich.

Quelle: Presseportal

Statistiken zur Drogenkriminalität in Mecklenburg-Vorpommern für 2022/2023

Die Drogenraten in Mecklenburg-Vorpommern zwischen 2022 und 2023 zeigen einen leichten Rückgang. Im Jahr 2022 wurden 8223 Fälle erfasst, während es 2023 nur noch 7972 waren. Die Anzahl der gelösten Fälle sank ebenfalls von 7758 auf 7575. Die Anzahl der Verdächtigen ging von 6598 auf 6573 zurück, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 5556 auf 5585 stieg und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 1042 auf 988 sank. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 713 auf 875 an. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 mit 73917 die meisten registrierten Drogenfälle in Deutschland.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 8.223 7.972
Anzahl der aufgeklärten Fälle 7.758 7.575
Anzahl der Verdächtigen 6.598 6.573
Anzahl der männlichen Verdächtigen 5.556 5.585
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 1.042 988
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 713 875

Quelle: Bundeskriminalamt

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