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Schwerin: Verfolgungsjagd nach Verkehrskontrolle

PKW-Fahrer flüchtet vor Polizei in Schwerin, Ermittlungsverfahren eingeleitet.

Foto: unsplash

Schwerin (ost)

Ein 36-jähriger Autofahrer wird nun nach einer Verfolgungsjagd mit der Polizei Schwerin mit mehreren Ermittlungsverfahren konfrontiert. Der Ausgangspunkt der Verfolgung war laut vorliegenden Informationen eine routinemäßige Verkehrskontrolle.

Um 02:10 Uhr in der vergangenen Nacht planten die Beamten, das Auto in der Ziolkowskistraße in Schwerin einer allgemeinen Verkehrskontrolle zu unterziehen. Der Fahrer beschleunigte jedoch sofort und versuchte, sich von den Polizeikräften zu distanzieren. Dabei überfuhr der Verdächtige mehrere Verkehrspoller. Nach einigen Minuten der Verfolgung stieg der in Schwerin ansässige Fahrer schließlich aus dem Fahrzeug aus, um zu Fuß zu fliehen. Die Polizisten schafften es jedoch, den Mann einzuholen und trotz seines Widerstands festzunehmen. Die eingesetzten Polizeikräfte blieben dabei unverletzt. Im Rahmen der polizeilichen Maßnahmen ergab sich schließlich das mutmaßliche Motiv des Flüchtigen – der 36-Jährige hatte keinen Führerschein. Außerdem schien er das Auto unter Alkoholeinfluss gefahren zu haben. Ein Atemalkoholtest bestätigte den Anfangsverdacht – 1,44 Promille. Die Kriminalpolizei ermittelt nun unter anderem wegen des Verdachts des Fahrens ohne Fahrerlaubnis, Trunkenheit im Verkehr und Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Mecklenburg-Vorpommern für 2023

Die Verkehrsunfallstatistik für Mecklenburg-Vorpommern im Jahr 2023 zeigt insgesamt 55.641 Unfälle. Davon endeten 4.880 Unfälle mit Personenschaden, was 8,77% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 1.228 Unfälle aus, was 2,21% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 334 Fällen registriert, was 0,6% aller Unfälle entspricht. Die übrigen Sachschadensunfälle machten den Großteil der Unfälle aus, nämlich 88,42% oder 49.199 Unfälle. Innerorts ereigneten sich 3.500 Unfälle (6,29%), außerorts (ohne Autobahnen) 2.320 Unfälle (4,17%) und auf Autobahnen 437 Unfälle (0,79%). Insgesamt gab es 57 Getötete, 1.105 Schwerverletzte und 5.095 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 55.641
Unfälle mit Personenschaden 4.880
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 1.228
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 334
Übrige Sachschadensunfälle 49.199
Ortslage – innerorts 3.500
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 2.320
Ortslage – auf Autobahnen 437
Getötete 57
Schwerverletzte 1.105
Leichtverletzte 5.095

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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